DAX® - Ein Schritt vor, ein Schritt zurück
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Ein Schritt vor, ein Schritt zurück
Der DAX® sucht dringend neue Impulse. Zuletzt glich die Entwicklung der deutschen Standardwerte eher einer volatilen Seitwärtsphase. Per Saldo testet das Aktienbarometer weiterhin die alte Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten. Mit den jüngsten Tiefpunkten bei knapp 24.400 Punkten hatte der DAX® diesen Rückzugsbereich zuletzt nach unten erweitert. Abgerundet wird die Bedeutung der beschriebenen Haltezone durch den Jahresschlusskurs von 2025 (24.490 Punkte) sowie durch die 50-Tages-Linie (akt. bei 24.412 Punkten). Für eine kurzfristige Bodenbildung ist dagegen ein Spurt über die jüngsten Verlaufshochs bei 25.020/25.099 Punkten – und damit ein Hineinlaufen in die verbliebene Kurslücke vom 19. Januar bei 25.099/25.198 Punkten notwendig. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung in den USA. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) ist der Bullenanteil unter den US-Privatanlegern (39,7 %) zwar spürbar gefallen. Doch das Gleiche gilt auch für den Bärenanteil, d. h. die Anleger sind ins „neutrale Lager“ geflüchtet. Eine vollständige sentimenttechnische Bereinigung hat also noch nicht stattgefunden.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Mit neuem Mehrjahrestief
Mit Hilfe des „HSBC Trendkompasses“ filtern wir jede Woche mehr als 100 Basiswerte nach den objektiven Kriterien relative Stärke (Levy) und des Momentums der letzten vier Wochen. Ziel ist es dabei, stabile kurz- und langfristige Trends zu identifizieren – sei es auf der Ober- oder auf der Unterseite. Für letzteres liefert die Paypal-Aktie derzeit ein idealtypisches Lehrbuchbeispiel. Das neue Mehrjahrestief bei 39,96 USD signalisiert auch charttechnisch einen absolut intakten Baissetrend. Schwerer wiegt aber sicherlich noch das Ende der Stabilisierungsphase der letzten Jahre. Durch das Auflösen der Schiebezone seit November 2022 entsteht sogar nochmals ein prozyklisches Ausstiegssignal, zumal auch der MACD mit einem neuen negativen Schnittmuster bestehende Rückschlagrisiken anzeigt. Die nächste wirklich relevante Unterstützung ergibt sich aus den historischen Tiefständen unmittelbar nach dem Börsengang im Jahr 2015 bei gut 30 USD. Um die aktuelle Breitseite zumindest etwas zu entschärfen, müsste die Paypal-Aktie zeitnah das Tief vom Oktober 2023 bei 50,25 USD zurückerobern.
PayPal (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart PayPal
Quelle: LSEG, tradesignal²
Endlich Besserung?
In den letzten Jahren – genauer gesagt seit Anfang 2018 – fristet die BASF-Aktie an der Börse ein absolutes Schattendasein. Eigentlich sogar mehr als das, denn in der Spitze fiel der Chemietitel von fast dreistelligen Notierungen bis auf 37,50 EUR zurück. Hier hat das Papier 2020, 2022 und 2025 jeweils wichtige Tiefs ausgebildet, d. h. auf diesem Niveau besteht ein wichtiger „support“. Darüber hinaus durchläuft der Titel in den letzten vier Jahren eine Stabilisierungsphase. In diesem Zusammenhang sorgt der Bruch des langfristigen Baissetrends (akt. bei 46,55 EUR) für ein erstes echtes Ausrufezeichen. Dank dieses Befreiungsschlags winkt zunächst ein Anlauf auf die Hochpunkte der letzten Jahre bei 54/55 EUR. Jenseits dieser Hürden schlägt der diskutierte Stabilisierungsprozess in eine große Bodenbildung um. Rein rechnerisch würde eine erfolgreiche, untere Umkehr ein Anschlusspotenzial von gut 17 EUR bereithalten. Bis dahin bieten Discount-Zertifikate möglicherweise attraktive Seitwärtsrenditen. Aber auch bei der Produktauswahl sollten Anlegerinnen und Anleger die z. B. die angeführte Unterstützung bei rund 37,50 EUR berücksichtigen.
BASF (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart BASF
Quelle: LSEG, tradesignal²
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