DAX® - Ausbruchsversuch nach Norden
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Erwähnte Instrumente
Ausbruchsversuch nach Norden
Die freundliche Tendenz vom vergangenen Freitag konnte der DAX® gestern nahtlos fortsetzen. Das Aktienbarometer nahm damit Kurs auf die runde 25.000er-Marke. Zur Erinnerung: Die letzten drei Wochenhochs lagen allesamt bei gut 25.000 Punkten und harmonieren bestens mit der Abwärtskurslücke von Januar (25.099/25.199 Punkte). Ein Hineinlaufen in das beschriebene Gap würde für den Abschluss einer kurzfristigen Bodenbildung sorgen (siehe Chart). Rein rechnerisch hält die Höhe dieser Formation ein Anschlusspotenzial von 800 Punkten bereit. Mit anderen Worten: Ein erfolgreicher Ausbruch würde perspektivisch sogar auf neue Rekordstände oberhalb des bisher bestehenden Allzeithochs bei 25.508 Punkten hoffen lassen. Auch aus den USA kommen eine Reihe von mutmachenden Signalen (siehe Analyse unten). Auf der Unterseite ist der DAX® dagegen durch die alte Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten sowie durch die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.504 Punkten) nach unten abgesichert. Um die aktuelle Ausbruchschance nicht zu gefährden, gilt es vor allem, den angeführten Durchschnitt nicht mehr zu unterschreiten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Marktbreite mit mehreren Ausrufezeichen
Anlegerinnen und Anleger auf die richtige Seite des Trends zu bringen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des „HSBC Daily Trading“. Was will uns besagter Trend aktuell sagen? Vergangene Woche schloss der Dow Jones® erstmals über der 50.000er-Marke – zuvor war der Transportindex mit einem neuen Allzeithoch aus der Schiebezone der letzten Jahre nach oben ausgebrochen. Gleichzeitig sendet die Marktbreite aktuell ein wichtiges Ausrufezeichen. Sowohl die Advance-/Decline-Linie für alle an der NYSE notierten Papiere, als auch das Pendant für den S&P 500® haben jüngst neue Rekordhochs erreicht. Apropos Marktbreite: Die gleichgewichtete Indexvariante des S&P 500® konnte ebenfalls bereits in „uncharted territory“ jenseits der Marke von 8.000 Punkten vorstoßen. Auffällig ist zudem die hohe Anzahl neuer 52-Wochen-Hochs. Per Saldo trägt die Mehrzahl der Titel den laufenden Aufschwung bzw. dieser gewinnt sogar nochmals an Breite. Diese Rahmenbedingungen lassen perspektivisch auf einen nachhaltigen Spurt des S&P 500® über die Marke von 7.000 Punkten hoffen. Die Tiefs bei rund 6.500 Punkten bzw. die 200-Tage-Linie (akt. bei 6.477 Punkten) dienen dagegen als strategische Absicherungen.
S&P 500® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 500®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zwei Chartarten – die gleiche Botschaft
Wenn unterschiedliche Chartarten und unterschiedliche Zeitebenen „Hand in Hand“ gehen, dann wissen wir das ganz besonders zu schätzen. Der Goldpreis liefert derzeit ein Lehrbuchbeispiel für einen unserer analytischen Lieblingsansätze. Doch zunächst zur Volatilität der letzten beiden Wochen: Obwohl die Hoch-Tief-Spanne der letzten beiden Wochen über 900 USD bzw. fast 700 USD betrug, hat das Edelmetall die jeweiligen Wochenschlusskurse allesamt bei knapp 5.000 USD ausgeprägt. Auf Schlusskursbasis gestaltete sich die charttechnische Lage somit nicht ganz so dramatisch wie im Wochenverlauf. Zuletzt hatten wir die 50-Tage-Linie (akt. bei 4.579 USD) als erste wichtige Rückzugslinie sowie danach vor allem das ehemalige Allzeithoch vom Herbst vergangenen Jahres bei knapp 4.400 USD als strategische Absicherung angeführt. Diese ultimative Bastion wird zusätzlich durch den Ichimoku-Chart untermauert. Bei 4.453 USD verläuft aktuell der sog. „kijun“ – eine wichtige Ichimoku-Unterstützung. Obwohl die Korrektur heftig ausfiel, signalisiert also eine zweite Chartart, dass es sich letztlich doch nur um eine gesunde Atempause handelt. Ein Wochenschlusskurs oberhalb der Marke von 5.000 USD würde den Abschluss der diskutierten Korrekturbewegung nahelegen.
Gold (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
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