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08:45 Uhr, 10.09.2026

DAX® - Schwächeanfall: Vola-Impuls nach unten?

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Schwächeanfall: Vola-Impuls nach unten?

In den letzten Tagen hatten wir beim DAX® immer wieder auf die besondere Konstellation bei den Bollinger Bändern hingewiesen. Der Abstand zwischen den beiden Begrenzungen des Volatilitätsindikators verharrte zuletzt auf dem niedrigsten Stand des Jahres. Eine Periode mit derart niedrigen Schwankungsbreiten legt oftmals den Grundstein für den nächsten Trendimpuls. Etabliert sich dieser nun auf der Unterseite? Das ist die Schlüsselfrage, denn gestern mussten die deutschen Standardwerte die Kernhaltezone aus dem Julihoch bei 25.900 Punkten, der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.754 Punkten) sowie dem unteren Bollinger Band (akt. bei 25.696 Punkten) aufgeben (siehe Chart). Kurzfristig sitzen damit die Bären am längeren Hebel. Die nächste Rückzugsmarke bildet dabei die große Ausbruchszone des Jahres 2026 bei rund 25.500 Punkten. Seit Jahresbeginn hat das Aktienbarometer auf diesem Niveau immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Wenig Veränderung indes bei der Börsenstimmung in den USA. Zumindest weist die jüngste Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) wieder einen höheren Bären- als Bullenanteil unter den US-Privatanlegern aus (39,3 % vs. 38,0 %).

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Rekordhoch im Visier?

Die wichtigste Botschaft vorweg: Übergeordnet befindet sich die Bloom Energy-Aktie in einem klaren Aufwärtstrend. Nach der jüngsten Rally kam es zuletzt zu einem gesunden Rücksetzer an die 200 Tage-Linie (akt. bei 192,92 USD). Der vielbeachtete gleitende Durchschnitt fungierte dabei als klassisches „Sprungbrett“: Die Notierungen stabilisierten sich im Bereich der 200 Perioden-Glättung und leiteten eine Bodenbildung ein (siehe Chart). Zusätzlichen Rückenwind liefert nun das jüngste Aufwärtsgap (253,30 USD zu 259,78 USD), denn die beschriebene Kurslücke verleiht der Trendwende einen besonderen Nachdruck. Gleiches gilt für den trendfolgenden MACD und die Relative Stärke nach Levy, die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Aus der Höhe der Bodenbildung ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von knapp 100 USD. Damit rückt der historische Hochstand vom Juni bei 351,28 USD perspektivisch wieder in den Fokus. Als Absicherung können Anlegerinnen und Anleger indes die Nackenzone der kurzfristigen Trendwendeformation bei rund 250 USD heranziehen.

Bloom Energy (Daily)

Chart Bloom Energy

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Bloom Energy

Chart Bloom Energy

Quelle: LSEG, tradesignal²

Bodenbildung nimmt Gestalt an

Auf der Suche nach eher defensiveren Anlagealternativen sollten sich Anlegerinnen und Anleger die Pfizer-Aktie genauer anschauen. Im Frühjahr 2025 hatte der Pharmatitel zwei „Hammer“-Umkehrmuster in Folge ausgeprägt. Nach diesen konstruktiven Kerzenmustern liefert nun möglicherweise die klassische Charttechnik eine zusätzliche Bestätigung in Sachen „Trendwende“. Als solche definieren wir einen nachhaltigen Spurt über das Aprilhoch bei 28,74 USD, der einen klassischen Doppelboden vervollständigen würde (siehe Chart). Die Ambitionen der Bullen unterstreicht in diesem Kontext die Rückeroberung der 38-Monats-Linie (akt. bei 27,14 USD) zusätzlich und auch diverse Indikatoren (z. B. RSI, MACD) signalisieren „grünes Licht“. Aus der Höhe einer erfolgreichen Bodenbildung ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von knapp 8 USD. Auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotenzials definieren das Hoch bei 31,50 USD sowie die horizontalen Barrieren bei rund 35 USD wichtige Etappenziele. Als Absicherung auf der Unterseite ist dagegen der o. g. langfristige Durchschnitt prädestiniert.

Pfizer (Monthly)

Chart Pfizer

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Pfizer

Chart Pfizer

Quelle: LSEG, tradesignal²

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