DAX® - Respekt vor der 25.000er-Marke
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Respekt vor der 25.000er-Marke
Zum Wochenabschluss rang der DAX® erneut mit der 25.000er-Marke – ein Wochenschlusskurs oberhalb dieser runden Marke blieb den deutschen Standardwerten allerdings verwehrt. Immerhin verteidigt das Aktienbarometer die jüngsten beiden Aufwärtskurslücken (24.764/24.754 Punkte bzw. 24.422/24.328 Punkte) weiterhin erfolgreich. Offene Gaps dienen oftmals als trendbestätigende Signale, sodass die Ambitionen der Bullen unterstrichen werden. In diesem Kontext lohnt auch der Blick auf den Point & Figure-Chart der deutschen „blue chips“. Diese zumindest in Europa etwas in den Hintergrund tretende Chartdarstellungsform hat gerade ein neues Einstiegssignal geliefert. Per Saldo geht der Blick somit wieder stärker in Richtung des bisherigen Allzeithochs bei 25.508 Punkten. Überhaupt, seit Januar hat der DAX® in diesem Dunstkreis mehrfach wichtige Hochpunkte ausgebildet – die Marke von 25.500 Punkten markiert also aus Bullensicht den ultimativen „Deckel“. Auf der Unterseite kommt dagegen der Kombination aus dem unteren Bollinger Band und der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.251/24.208 Punkten) eine Schlüsselrolle zu. Unter strategischen Gesichtspunkten gilt es, diese Bastion in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Die wichtigsten Leitplanken!
Der Nasdaq-100® gönnt sich aktuell eine kleine Atempause im Bereich der 30.000er-Marke. Die Phase des Lufholens nutzen wir, um die wichtigsten charttechnischen Triggermarken zu definieren. Starten wir im Sinne eines vorsichtigen Kaufmanns mit der Unterseite: Das untere Bollinger Band (akt. bei 28.663 Punkten) definiert den Auftakt zu einem massiven Haltebereich. Zusammen mit der 50-Tage-Linie (akt. bei 28.484 Punkten) und dem jüngsten Korrekturtief bei 28.197 Punkten entsteht hier eine echte Kumulationsunterstützung. Für etwas wahrscheinlicher halten wir aktuell allerdings den „bullishen“ Ausweg aus der laufenden Konsolidierung. Das liegt vor allem an der möglichen Korrekturflagge der letzten Wochen (obere Begrenzung aktuell bei 30.511 Punkten), deren Auflösung für ein (aufwärts-)trendbestätigendes Signal sorgen würde. Gelingt der Ausbruch, winken zur Belohnung neue Allzeithochs jenseits der Marke von 30.762 Punkten. Rekordlevel ist ein gutes Stichwort, denn der Nasdaq-100® equal weight hat bereits einen neuen Hochstand erzielt. Das heißt, die Marktbreite verbessert sich und sorgt deshalb für einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer.
Nasdaq-100 Index® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zwei Zeitebenen – die gleiche positive Botschaft
Siemens Energy-Aktie zeigt im Wochenchart erneut ein zunehmend konstruktives Bild. Nach der jüngsten Konsolidierung hat der Titel auf der 38 Wochen-Linie (akt. bei 140,76 EUR) aufgesetzt und dort einen sog. „morning star“ ausgebildet. Dieses „bullishe“ Kerzenmuster deutet auf einen nachlassenden Verkaufsdruck und eine potenzielle Trendfortsetzung hin. In die gleiche Kerbe schlägt der Faktor „Momentum“, denn die Relative Stärke nach Levy notiert trotz der jüngsten Verschnaufpause weiterhin deutlich über dem Schwellenwert von 1. Die Siemens Energy-Aktie ist derzeit auch ein gutes Beispiel dafür, wie sich mit Hilfe der Technischen Analyse unterschiedliche Zeitebenen verknüpfen lassen. Im Tagesbereich springt die RSL nämlich gerade wieder über das Niveau von 1, welches einen Aufwärtstrend signalisiert. Mit anderen Worten: Tages- und Wochenchart gehen wieder "Hand in Hand". Der kurzfristige Korrekturtrend (akt. bei 182,47 EUR) markiert ein erstes, wichtiges Anlaufziel und definiert gleichzeitig einen entscheidenden Taktgeber. Bei einem Spurt über diese Hürde kann das jüngste Luftholen als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden.
Siemens Energy (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Siemens Energy
Quelle: LSEG, tradesignal²
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