DAX® - Gap vom Wochenauftakt im Blickpunkt
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Gap vom Wochenauftakt im Blickpunkt
Gestern zeigte der DAX® nahezu die identische Schwankungsbreite wie zu Wochenbeginn. Diese vermeintliche Bewegungsarmut beinhaltet zwei positive Botschaften. Zum einen verteidigt das Aktienbarometer damit die zum Wochenauftakt gerissene Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 25.100 Punkten), zum anderen notieren die deutschen Standardwerte somit unverändert im Dunstkreis der Hochpunkte zwischen 25.400 und 25.500 Punkten. Seit Jahresbeginn hat der DAX® hier immer wieder wichtige Hochpunkte ausgebildet. Gelingt der nachhaltige Sprung über diese Hürden, dürfte der Weg über das obere Bollinger Band (akt. bei 25.772 Punkten) bis zum bisherigen Allzeithoch bei 25.900 Punkten führen, zumal der Point & Figure-Chart gerade ein neues Einstiegssignal generiert hat. Dennoch rückt heute Morgen die Kurslücke vom Wochenauftakt wieder in den Fokus, was uns zur Hilfestellung des jüngsten Kursverlaufs in Sachen „Money Management“ bringt. Die o. g. Gapkante dient in Zukunft als eine erste wichtige Unterstützung. Knapp darunter fungiert die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.984 Punkten) als eine weitere nennenswerte Rückzugslinie.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Höchster Monatsschlusskurs seit 2011?
Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo lohnt der Blick auf den Kursverlauf der 10-jährigen Rendite Deutschland besonders. Die letzten Monate hatte sich das Zinsbarometer immer wieder mit der 3 %-Marke auseinandergesetzt. Zuvor pendelte die „10-jährige“ sehr lange zwischen 2 % auf der Unter- und 3 % auf der Oberseite seitwärts. Aufgrund des jüngsten Zinsanstiegs droht nun erstmals ein Monatsschlusskurs nachhaltig oberhalb des beschriebenen Deckels. Apropos: Dieser Ausbruch wäre mit dem höchsten Monatsschlusskurs seit dem Jahr 2011 verbunden (siehe Chart). Übergeordnet besteht damit die Gefahr, dass nach dem dynamischen Zinsanstieg von 2021 bis 2023 und der darauffolgenden Konsolidierung der zugrundeliegende Basisaufwärtstrend nun wieder Fahrt aufnimmt. Aus der Höhe der o. g. Schiebezone ergibt sich ein langfristiges Kursziel von „4 % plus“. Auf der Unterseite fungieren neben den Ausbruchsmarken bei 3,02/2,94 % vor allem die Kumulationszone aus der 38-Monats-Linie und dem Abwärtstrend seit den 1990er-Jahren (akt. bei 2,57/2,55 %) als wichtiger Rückzugsbereich.
10-jährige Rendite Deutschland (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart 10-jährige Rendite Deutschland
Quelle: LSEG, tradesignal²
Vor den Zahlen: Welche Marken jetzt wichtig sind!
Vor den Quartalszahlen am Donnerstag beleuchten wir die Ausgangslage sowie die wichtigsten Chartmarken der Apple-Aktie. Auffällig ist zunächst die bemerkenswerte Relative Stärke des Papiers. Während andere Technologietitel zuletzt deutliche Korrekturen hinnehmen mussten, steht bei Apple ein neues Allzeithoch zu Buche (342,89 USD). Damit ist der „Apfel-Konzern“ auch wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Charttechnisch kann der Einbruch vom Frühjahr als klassische „V-Formation“ interpretiert werden. Aus deren Höhe lässt sich ein Kursziel von 355 USD ableiten. Generell bestätigt und untermauert der Vorstoß in „uncharted territory“ den zugrundeliegenden Basisaufwärtstrend. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der aktuelle Chartverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. So bildet beispielsweise die alte Ausbruchszone bei 319/315 USD einen ersten Rückzugsbereich. Die deutlich steigenden Durchschnitte der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 307,83/276,79 USD) definieren weitere Unterstützungen. Letztlich geht die Apple-Aktie - dank der jüngsten Rekordjagd - mit einem absolut intakten Haussetrend in die Veröffentlichung der Quartalszahlen.
Apple (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Apple
Quelle: LSEG, tradesignal²
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