DAX® - Paukenschlag zu Jahresbeginn
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Paukenschlag zu Jahresbeginn
Das Jahr ist noch jung – und es beginnt wie das alte endete: mit einem neuen Allzeithoch! Etwas überraschender ist, dass ausgerechnet der DAX® dieses Rekordlevel (24.825 Punkte) lieferte. Schließlich blieben die deutschen Standardwerte nicht nur im Jahresendspurt neue Hochs schuldig, sondern pendelten bereits in den letzten Monaten letztlich nur noch seitwärts. Da der neue Hochstand auch per Tagesschlusskurs Bestand hatte, weckt dieses frühe charttechnische Ausrufezeichen die Hoffnungen auf einen nachhaltigen Ausbruch aus der Schiebezone der letzten Monate zwischen 23.000 und gut 24.700 Punkten. Entsprechend eröffnet sich für das Aktienbarometer ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von 1.700 Punkten – nicht schlecht für den zweiten Handelstag des Jahres. Um den beschriebenen Ausbruch nicht zu gefährden, gilt es dagegen, in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die bekannte Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten zurückzufallen. Der diskutierte Paukenschlag lässt auch für den „5-Tages-Indikator“ hoffen. Den ersten fünf Handelstagen des Jahres wird oft ein wegweisender Charakter beigemessen. Ein Closing am Donnerstag oberhalb des Jahresschlusskurses von 2025 (24.490 Punkte) wäre vor diesem Hintergrund als konstruktiv zu werten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Langfristiger „game changer“
Vor allem zum Jahresultimo sollten Anlegerinnen und Anleger auch mal hohe Zeitebenen und langfristige Charts unter die Lupe nehmen. Getreu dem Motto: „Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen!“ Im Fall der Continental-Aktie spricht der langfristige Monatschart nach einer langen Dürreperiode für eine nachhaltige Trendwende zum Besseren. Zum einen ist der Abwärtstrend seit 2017 inzwischen Geschichte und zum anderen konnte das Papier endlich die Hochpunkte der letzten dreieinhalb Jahre bei rund 60 EUR überwinden. Letzteres schließt die Bodenbildung seit Anfang 2022 ab, deren Höhe nun ein kalkulatorisches Mindestkursziel im Bereich von gut 80 EUR aktiviert. Danach stecken die Hoch- und Tiefpunkte bei rund 88 EUR das nächste Anlaufziel ab. Die letzten Jahreskerzen mit ihren markanten Lunten untermauern die Trendwendeambitionen des Papiers. In die gleiche Kerbe schlagen diverse Indikatoren, wie z. B. MACD und Relative Stärke, die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Um den beschriebenen „game changer“ nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, die Ausbruchszone bei rund 60 EUR nicht mehr zu unterschreiten.
Continental (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Continental
Quelle: LSEG, tradesignal²
Kurs neues Allzeithoch?
Auf der Suche nach neuen Favoriten werden wir immer häufiger in Branchen fündig, welche in den letzten Jahren eher ein Mauerblümchen-Dasein gefristet hatten. In diese Kategorie fallen zweifelsohne Öltitel. Der Sektor ist derzeit in der Anlegerschaft sehr unbeliebt, was auch unter dem Blickwinkel der Sentimentanalyse antizyklische Herzen höherschlagen lassen dürfte. Innerhalb der Ölbranche hat die ExxonMobil-Aktie unsere Aufmerksamkeit geweckt. Ein MACD-Kaufsignal und der Abwärtstrendbruch im Verlauf des RSI legten hier den Grundstein für den Abschluss einer Bodenbildung bzw. eines aufsteigenden Dreiecks. Aus der Höhe der beiden Formationen ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von 20 USD. Mit anderen Worten: Ein neues Allzeithoch oberhalb des Hochs von 126,34 USD wird immer wahrscheinlicher. Rein rechnerisch lässt sich das Kursziel aus den diskutierten Kursmustern auf 138 USD taxieren. Übergeordnet würde ein Vorstoß in „uncharted territory“ sogar die Tradingrange der letzten drei Jahre auflösen und damit charttechnisch für ein noch viel größeres Ausrufezeichen sorgen. Als Absicherung auf der Unterseite sind indes die Ausbruchsmarken bei 119/118 USD prädestiniert.
Exxon Mobil (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Exxon Mobil
Quelle: LSEG, tradesignal²
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