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Kommentar
08:30 Uhr, 17.08.2026

DAX® - Höchster Wochenschlusskurs der Historie

Erwähnte Instrumente

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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)
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    Aktueller Kursstand:   (Nasdaq)

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Höchster Wochenschlusskurs der Historie

In der vergangenen Woche zeigte der DAX® eine unterdurchschnittliche Handelsspanne von lediglich 330 Punkten. Dennoch gelang dem Aktienbarometer ein neues Rekordlevel (26.574 Punkte) sowie der höchste Wochenschlusskurs der Historie – beides sind aus technischer Sicht konstruktive Signale. Letztere kommen aktuell auch von Indikatorenseite. So liegt beispielsweise die Relative Stärke (Levy) mit einem Wert von 1,075 wieder deutlich über dem Schwellenwert von 1. Gleichzeitig ist der trendfolgende MACD dem Beispiel der RSL gefolgt, indem der Abwärtstrend seit 2025 zu den Akten gelegt wurde. Per Saldo stimmen die Rahmenbedingungen und lassen auf eine Fortsetzung der laufenden Aufwärtsbewegung hoffen. Aus dem auf Tagesbasis vorliegenden „rounding bottom“ ergibt sich ein rechnerisches Kursziel von 27.300 Punkten, welches bestens mit der Trendlinie (akt. bei 27.259 Punkten) harmoniert, die diverse Hochs seit 2019 verbindet (siehe Chart). Wenn man die Kursentwicklung seit Jahresbeginn als nach oben aufgelöste Schiebezone interpretiert, dann ergibt sich daraus sogar ein langfristiges Kursziel von 28.100 Punkten. Damit dieses Ziel nicht zur Utopie wird, sollten die Ausbruchsmarken bei 25.900 bzw. spätestens 25.500 Punkten in Zukunft nicht mehr unterschritten werden.

DAX® (Weekly)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Flaggenausbruch als Mutmacher

Der Nasdaq-100® hatte sich einige Handelstage mit der oberen Begrenzung der seit Juni bestehenden Korrekturflagge auseinandergesetzt, ehe zum Ende der vergangenen Woche der Ausbruch gelang. Die alte Tradingweisheit „false breaks are followed by fast moves“ hat sich also wieder einmal bewahrheitet (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 5. August). Unter dem Strich liegt also ein erneutes prozyklisches Kaufsignal vor. Dank der beschriebenen Flaggenformation können Anlegerinnen und Anleger perspektivisch mit einem neuen Allzeithoch jenseits des bisherigen Rekordstandes von 30.762 Punkten rechnen. Apropos Allzeithoch: Die gleichgewichtete Variante der amerikanischen Technologietitel hat in der vergangenen Woche bereits einen neuen Hochstand (10.562 Punkte) realisieren können. In Sachen „Marktbreite“ ist das ein gutes Zeichen, wenn die Mehrzahl der Titel den laufenden Aufschwung trägt und möglicherweise auch ein Vorbote für den „normalen“ Nasdaq-100®. Um die Gefahr eines doppelten Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es hier, die 50-Tages-Linie (akt. bei 29.304 Punkten) in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten.

Nasdaq-100 Index® (Daily)

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Bodenbildung vor echtem Test

Auf Wochenbasis zeigt sich derzeit beim Silberpreis eine äußerst spannende Entwicklung. Nach der harten Preiskorrektur seit dem Allzeithoch bei gut 121 USD hat das Edelmetall auf Basis des alten Rekordhochs vom Oktober 2025 bei 54 USD zuletzt eine Stabilisierung gezeigt. Dank des Spurts über das Cluster aus zwei unterschiedlichen Fibonacci-Level bei 60,00/63,81 USD liegt sogar eine Bodenbildung vor. Deren Anschlusspotenzial lässt sich auf rund 71 USD taxieren und harmoniert damit bestens mit dem Jahresschlusskurs von 2025 (71,26 USD) sowie der 200-Tage-Linie (akt. bei 71,60 USD). Vorher – und das ist aktuell der Mehrwert des Wochencharts – wartet allerdings noch ein wichtiger Lackmustest. Als solchen definieren wir den Kreuzwiderstand aus dem Abwärtstrend seit Dezember und der 50-Wochen-Linie (akt. bei 67,00/67,04 USD). Gelingt der Befreiungsschlag, wäre die gesamte Konsolidierung der letzten Monate als trendbestätigende Korrekturflagge zu interpretieren (siehe Chart). Aus charttechnischer Sicht gibt es für den Silberpreis an dieser Stelle also „sehr viel zu gewinnen“. Um die laufende Trendwende indes nicht zu gefährden, gilt es andererseits die Nackenlinie der Bodenbildung bei 63 USD nicht mehr zu unterschreiten.

Silber (Weekly)

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Silber

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal²

Kursziel bereits erreicht

Mit unserer konstruktiven Einschätzung der Workday-Aktie haben wir ins Schwarze getroffen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 30. Juli). Zur Erinnerung: Der Titel hat die extrem wichtige Haltezone der letzten 12 Jahre bei rund 110 USD als Sprungbrett genutzt. Der Spurt über die 38-Wochen-Linie (akt. bei 156,29 USD), das Fibonacci-Level (157,78 USD) sowie das jüngste Erholungshoch bei 158,64 USD hat eine untere Umkehr komplettiert. D. h. die vorangegangene Stabilisierung ist zuletzt in eine erfolgreiche Trendwende umgeschlagen (siehe Chart). Der beschriebene Ausbruch wird dabei von konstruktiven Indikatorensignalen begleitet. Besonders ins Auge sticht dabei der trendfolgende MACD, der seinen Abwärtstrend seit 2024 zu den Akten gelegt und ein neues Einstiegssignal generiert hat. Aus der Höhe der erfolgreichen Bodenbildung ergibt sich ein kalkulatorisches Erholungspotenzial von knapp 50 USD, welches bestens mit den Tiefs bei 200/205 USD der Jahre 2023, 2024 und 2025 harmoniert. Selbst dieses Kursziel hat der Titel jetzt in Rekordgeschwindigkeit abgearbeitet. Der Stop-Loss für bestehende Engagements kann indes auf das Niveau des Hochs vom 10. August bei gut 185 USD nachgezogen werden.

Workday (Weekly)

Chart Workday

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Workday

Chart Workday

Quelle: LSEG, tradesignal²

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