DAX® - Kerze zementiert die entscheidenden Leitplanken
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Kerze zementiert die entscheidenden Leitplanken
Auf das „doppelte Flaggenszenario“ beim Nasdaq-100® folgte der Abschluss des äquivalenten Kursmusters im Verlauf des S&P 500® (siehe Analyse unten). Beide Entwicklungen greifen den deutschen Standardwerten unter die Arme. Dabei hilft dem DAX® sicherlich auch das Verteidigen der Haltezone bei 25.500/25.400 Punkten. Auf dieser Basis hat das Aktienbarometer gestern einen „high wave doji“ ausgebildet – also eine Tageskerze mit kleinem Körper und gleichzeitig recht großen Schatten. Damit dokumentiert dieses Candlestickmuster nochmals die Bedeutung der entscheidenden Signalgeber. Als diese definieren wir einerseits die bereits bekannte Bastion bei 25.500/25.400 Punkten und andererseits die Kombination aus der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.784 Punkten) und dem Hoch vom 17. September bei 25.800 Punkten. Gelingt der Sprung über diese Hürden wäre eine kleine Bodenbildung mit einem rechnerischen Anschlusspotenzial von 600 Punkten komplettiert. Vor diesem Hintergrund dürfte die Auflösung der beschriebenen „high wave candle“ für die nächste Richtungsentscheidung sorgen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Ziel 8.000?
Beim Nasdaq-100® machten wir jüngst das „doppelte Flagge“-Szenario als wesentlichen Katalysator aus. Diesem Beispiel scheint jetzt der S&P 500® zu folgen. Mit dem Sprung über den kurzfristigen Korrekturtrend (akt. bei 7.716 Punkten) liegt inzwischen auch bei den amerikanischen Standardwerten eine klassische Flaggenkonsolidierung vor (siehe Chart). Dem Abschluss der trendbestätigenden Formation verleiht die jüngste Aufwärtskurslücke (7.657 zu 7.691 Punkte) zusätzlichen Nachdruck. Das Anschlusspotenzial – abgeleitet aus der Höhe der Flagge – lässt sich auf rund 500 Punkte taxieren, was zu einem Kursziel von 8.000 Punkten führt. Perspektivisch sind also neue Rekordstände oberhalb des bisherigen Allzeithochs bei 7.817 Punkten realistisch. Für einen nachhaltigen Ausbruch spricht noch ein weiteres Detail: Aufgrund der vorangegangenen Bewegungsarmut hatten sich die Bollinger Bänder sehr stark zusammengezogen. In der Vergangenheit war das oftmals der ideale Nährboden für den nächsten Trendimpuls. Bisher liegt der S&P 500® im sonst eher korrekturanfälligen 3. Quartal 3,5 % im Plus. Das ist ebenfalls ein Stärkebeweis, dem oftmals Anschlussgewinne im 4. Quartal folgen. Als Stopp bietet sich indes die o. g. Kurslücke an.
S&P 500® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 500®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Doppelter Ausbruch
Unser Lieblingssetup (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 18. und 14. September) scheint seine Wirkung auf die Meta-Aktie nicht zu verfehlen. Dieses verbindet ein hohes Momentum mit dem Abschluss von charttechnischen Konsolidierungsmustern. Im konkreten Fall gelang dem US-Technologietitel mit einer hohen Relativen Stärke (1,21) der Bruch des Abwärtstrends seit September 2025 (akt. bei 663,79 USD) sowie die Auflösung der Schiebezone der letzten Monate (siehe Chart). Per Saldo liegt damit eine doppelte Steilvorlage vor. Aus der Höhe der Tradingrange ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von 170 USD, woraus sich ein Kursziel von rund 860 USD ergibt. Langfristig lässt dieses Setup also sogar auf einen Vorstoß in „uncharted territory“ sowie auf neue Allzeithochs jenseits der Marke von 796,25 USD schließen, zumal der trendfolgende MACD für zusätzlichen Rückenwind sorgt. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der aktuelle Kursverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. Die o. g. ehemalige Abwärtstrendlinie und die 90-Wochen-Linie (akt. bei 648,07 USD) bilden in Zukunft massive Unterstützungen.
Meta Platforms (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Meta Platforms
Quelle: LSEG, tradesignal²
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