DAX® - „Hammer“-Muster im Tages- und Wochenbereich
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„Hammer“-Muster im Tages- und Wochenbereich
Die letzte Woche hatte es beim DAX® in sich. Schließlich kam es zur ersten nennenswerten Korrekturbewegung des Jahres, in deren Verlauf auch die Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten sowie die vorangegangene Schiebezone lehrbuchmäßig zurückgetestet wurden. Um so wichtiger waren die beiden „Hammer“-Umkehrmuster, welche die deutschen Standardwerte auf dieser Basis ausgebildet haben. Die beiden konstruktiven Kerzenmuster werden dabei durch die jüngste Aufwärtskurslücke (24.657/24.773 Punkte) untermauert. Apropos „Hammer“-Muster: Dank der jüngsten Gegenbewegung liegt auf Wochenbasis ebenfalls eine solche Trendwendeformation vor. Damit sichert der DAX® auch eine positive Wertentwicklung im bisherigen Jahresverlauf. Mit Blick auf den näher rückenden Monatsultimo und das vermeintliche „Januar-Barometer“ nicht ganz unwichtig. Die nächste Widerstandszone steckt jetzt die Abwärtskurslücke vom 19. Januar bei 25.071/25.199 Punkten ab. Interessant ist zudem die besondere Konstellation bei den amerikanischen Technologiewerten (siehe unten). Von dort könnten bald neue Impulse kommen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Ein charttechnisches Rad greift in das andere
Zu unseren absoluten Lieblingskonstellationen zählen sog. „verschachtelte Kursformationen“. Was hat es damit auf sich? So bezeichnen wir eine abgeschlossene Chartformation, die ein hinreichendes Anschlusspotenzial bereithält, um die nächste positive Weichenstellung hinterherzuschieben. Als Lehrbuchbeispiel für diese Konstellation dient derzeit die Freeport-Aktie. Schließlich ist der Titel gerade aus der großen Schiebezone der letzten Jahre nach oben ausgebrochen (siehe Chart). Aus deren Höhe ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 25 USD – mehr als ausreichend, um perspektivisch die historischen Hochstände aus den Jahren 2011 und 2008 bei 60,94/63,20 USD zu überwinden. Ein Vorstoß in „uncharted territory“ würde für das nächste charttechnische Ausrufezeichen sorgen. Zusätzlicher Rückenwind kommt aktuell von einem neuen MACD-Einstiegssignal sowie von der hohen Relativen Stärke nach Levy. Letztere signalisiert, dass es sich bei der Freeport-Aktie derzeit um einen absoluten Momentumtitel handelt. Um das Kernargument „verschachteltes Kursmuster“ keinen unnötigen Risiken auszusetzen, können Anlegerinnen und Anleger das aktuelle Monatstief bei 51,00 USD als Stop-Loss heranziehen.
Freeport (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Freeport
Quelle: LSEG, tradesignal²
5.000er-Marke erstmals überboten
Im bisherigen Jahresverlauf hat der Goldpreis schon wieder um 17 % zugelegt – und das nach dem Fabeljahrgang 2025. Zu Wochenbeginn baute das Edelmetall seinen Rekordstand dabei bis auf 5.093 USD aus und konnte damit das Kursziel von 5.000 USD aus unserem Jahresausblick in Rekordgeschwindigkeit abarbeiten. Neben der runden Marke fungiert ein Fibonacci-Level (4.996 USD) in diesem Bereich als zusätzliche Hürde. Wenngleich der Aufwärtstrend absolut intakt ist und auch die Zyklik bis Anfang Mai – gemessen am typischen Verlauf des US-Zwischenwahljahres – noch mitspielt, gibt es inzwischen doch einige charttechnische Belastungsfaktoren. So hat beispielsweise der RSI auf Monatsbasis inzwischen einen Wert von 95(!) erreicht. Zuletzt war der Oszillator im Jahr 1974 ähnlich überkauft. Hervorheben möchten wir auch den Abstand der Goldnotierung zur langfristigen Glättung der letzten 200 Wochen (akt. bei 2.471 USD). Faktor 2 oberhalb des Durchschnitts befand sich der Goldpreis zuletzt im Jahr 1980. Das sind schon ganz besondere, alles andere als alltägliche Konstellationen. Unterstützungen bestehen bei 4.643 USD sowie in Form des alten Allzeithochs bei 4.550 USD.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Vor neuem Vola-Impuls?
Die Bollinger Bänder sind einer unserer absoluten Lieblingsindikatoren. Das ist die perfekte Einleitung für die Analyse der charttechnischen Ausgangslage des Nasdaq-100®. Seit Ende Oktober tendieren die US-Technologietitel nur noch seitwärts. Dabei haben die Amplituden zuletzt spürbar abgenommen, sodass sich in der Folge oberes und unteres Bollinger Band (akt. bei 25.902/25.119 Punkten) sehr stark zusammengezogen haben. In der Vergangenheit war diese Konstellation oftmals der ideale Nährboden für den nächsten Trendimpuls. Damit sich dieser auf der Oberseite entlädt, bedarf es eines Spurts über den kurzfristigen Korrekturtrend (akt. bei 25.825 Punkten). Ein erfolgreicher Befreiungsschlag würde den Grundstein für ein neues Allzeithoch jenseits der Marke von 26.182 Punkten. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Trendlinie, welche die verschiedenen Tiefpunkte seit Sommer 2025 verbindet, und aktuell bei 24.312 Punkten verläuft nicht mehr zu unterschreiten. Letzteres würde das Risiko einer oberen Trendwende spürbar erhöhen. Per Saldo manövriert sich der Nasdaq-100® immer mehr in eine klassische „make or break“-Situation hinein.
Nasdaq-100 Index® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®
Quelle: LSEG, tradesignal²
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