DAX® - Gerade nochmal die Kurve bekommen
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Gerade nochmal die Kurve bekommen
„Rettung in höchster Not“ lautete unsere gestrige DAX®-Überschrift … und genau danach sieht es aktuell aus. Doch der Reihe nach: Zum Abschluss des 1. Quartals kam es zum Lackmustest der Schlüsselunterstützung aus der 50-Tages-Linie (akt. bei 22.385 Punkten), den Tiefpunkten vom Februar/März bei 22.300/22.200 Punkten sowie dem unteren Bollinger Band (akt. bei 22.180 Punkten). Das zyklische Tief von vorgestern (21.978 Punkte) wird inzwischen von zwei höherliegenden Tiefs „eingerahmt“. Dadurch entsteht ein sog. „swing low“ – ein Chartmuster, welches das Halten der beschriebenen Bastion untermauert. Per Saldo hat der DAX® somit das Umschlagen der jüngsten Schiebezone in eine Topbildung gerade noch mal verhindern können. Die Rückeroberung des 50-Tages-Durchschnitts bzw. die letzten drei Tageskerzen, welche einen „morning star“ bilden, sollten nun den Grundstein für eine Gegenbewegung des Aktienbarometers legen. Das Abwärtsgap vom 27. März bei 22.740/22.826 Punkte steckt dabei ein mögliches Erholungsziel ab. Der Start ins 2. Quartal könnte also durchaus gelingen, zumal beim S&P 500® ein „false break“ auf der Unterseite vorliegt (siehe unten).
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
„intraday reversal“ macht kurzfristig Mut
Die amerikanischen Standardwerte haben einen schwierigen März hinter sich. Das Minus von 5,75 % bedeutet den größten Monatsverlust seit Ende 2022 bzw. die schlechteste Märzperformance seit 2020 und dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Eine Kernaussage aus unserem Jahresausblick war „ein Mehr an Volatilität“. Hinter dieser Basisannahme können Anlegerinnen und Anleger bereits einen Haken machen, denn der S&P 500® durchlief im 1. Quartal eine zweistellige Korrektur. Rein statistisch kommt ein „drawdown“ in der Größenordnung von 10 % einmal pro Jahr vor. Um die gestiegene Schwankungsbreite zu dokumentieren, haben wir im zweiten Schritt die Tagesveränderungen von mehr als +/- 1% analysiert. An 22 Handelstagen und damit in gut 36 % der Zeit wich das Aktienbarometer um mehr als 1 % vom Vortagesschlusskurs ab (siehe Chart). Der Prozentsatz fällt mehr als doppelt so hoch aus als im vergangenen Jahr 2024. Kurzfristig wurde mit 5.489 Punkten das Tief von Mitte März nochmals unterschritten. Auf dieser Basis kam es zu einem „reversal“, welches nun Hoffnungen auf einen Fehlausbruch weckt. Das jüngste Erholungshoch bei 5.787 Punkten definiert dabei ein erstes Erholungsziel.
S&P 500® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 500®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Höchster Stand seit 2012!
Mit einem Kursplus von fast 25 % ist die E.ON-Aktie überaus erfolgreich ins Jahr 2025 gestartet. Die Gewinne der letzten drei Monate haben den Titel auf den höchsten Stand seit 2012 getrieben. Charttechnisch noch wichtiger ist aber, dass damit die langfristige Bodenbildung der letzten 12 Jahre deutlich an Konturen gewinnt. Neben dem bereits beschriebenen Mehrjahreshoch trägt dazu auch die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 12,60 EUR) bei. Kurzfristig liegt zudem noch ein weiteres Kursmuster als zusätzlicher Katalysator vor. So kann die Kursentwicklung der letzten Monate als klassische V-Formation interpretiert werden (siehe Chart). Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einschnittes lässt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 17,20 EUR ableiten. Diese Anlaufmarke harmoniert sehr gut mit dem Hoch vom September 2012 bei 17,32 EUR. Auf dem Weg in diese Region markiert das Tief vom März 2009 bei 15,59 EUR ein wichtiges Etappenziel. Die E.ON-Aktie ist aktuell darüber hinaus ein Lehrbuchbeispiel für einen unserer Lieblings-Momentumansätze, welcher einen starken Sektor mit einem starken Einzeltitel kombiniert – gemessen an der Relativen Stärke nach Levy.
E.ON (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart E.ON
Quelle: LSEG, tradesignal²
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