DAX® - Gegenbewegung schreitet voran
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Gegenbewegung schreitet voran
Mit unserer gestrigen Überschrift „alter Trend als Stabilitätsanker“ lagen wir richtig. Schließlich hat der DAX® auf Basis des ehemaligen Korrekturtrends seit Oktober 2025 die Kurve bekommen. Zur jüngsten Gegenbewegung hat auch das am vergangenen Freitag ausgeprägte „swing low“ beigetragen. Per Saldo wächst damit die Hoffnung, dass die deutschen Standardwerte die wichtige Haltezone bei gut 22.900 Punkten zunächst verteidigen können und eine technische Aufwärtsreaktion angelaufen ist. Aufgrund der Vorgaben dürften die deutschen „blue chips“ nochmals höher in den heutigen Handel starten. Damit rückt die Kombination aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.160 Punkten) und der Nackenlinie des zuvor vervollständigten Doppeltops (24.266 Punkte) wieder ins Blickfeld. Diese Zone ist von höchster Relevanz, denn hier würde die laufende Gegenbewegung in eine nachhaltige Verbesserung der Chartsituation umschlagen. Auf diesem Niveau hat der DAX® also ein wirklich „dickes, charttechnisches Brett“ zu bohren.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Essentiell wichtige 5.000er-Marke
Seit dem Rekordhoch von Ende Januar bei 5.595 USD befindet sich der Goldpreis im Korrekturmodus. Trotz des derzeitigen Luftholens notiert das Edelmetall im bisherigen Jahresverlauf immer noch 16 % im Plus. Allerdings gibt es auch einige Warnsignale. Seit August 2025 konnte der Goldpreis in jedem Monat zulegen. Es stehen also sieben weiße Monatskerzen in Folge zu Buche. Diese Erfolgssträhne droht nun im März zu Ende zu gehen. Auf Tagesbasis steht zudem ein tieferes Hoch (5.419 USD) zu Buche, d. h. Anfang März wurde das eingangs erwähnte Rekordlevel nicht mehr erreicht. In dieser Gemengelage geht der Blick in Richtung der Schlüsselmarke von 5.000 USD. Auf diesem Niveau hat der Goldpreis zuletzt verschiedene Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Gleichzeitig befindet sich hier ein Fibonacci-Level (4.996 USD) und auch der Durchschnitt der letzten 50 Tage (akt. bei 4.987 USD) verläuft in diesem Dunstkreis. Ein Abgleiten unter diese Bastion dürfte eine Ausweitung des laufenden Korrekturimpulses nach sich ziehen. In diesem Kontext müssen wir nochmals auf den Monatschart zurückkommen. Der RSI notierte in dieser hohen Zeitebene Ende Februar bei fast 96 – aktuell noch bei 84 – auch der Grad an „überkaufter Marktverfassung“ spricht für eine längere Konsolidierungsphase innerhalb des zweifelsohne intakten Langfristtrends.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Endlich ein neues Allzeithoch!
Die langfristige Bodenbildung der Shell-Aktie in den letzten beiden Dekaden haben wir an dieser Stelle mehrfach diskutiert. Nach einer langen Seitwärtsphase dürfte der Öltitel damit in die Erfolgsspur zurückgekehrt sein. Diese Einschätzung wird durch die jüngste Flaggenkonsolidierung bestätigt, denn letztlich kann die Kursentwicklung seit 2023 als klassische, trendbestätigende Flagge interpretiert werden. Diese Steilvorlagen konnte das Papier jetzt in ein neues Allzeithoch ummünzen, d. h. endlich gelang der Spurt über das alte Rekordlevel aus dem Jahr 2000 bei 37,95 EUR (siehe Chart). Der Vorstoß in „uncharted territory“ wird von einem neuen MACD-Einstiegssignal begleitet und auch die Relative Stärke nach Levy ist konstruktiv zu interpretieren. Langfristig ergibt sich – abgeleitet aus der Höhe der strategischen Bodenbildung – ein kalkulatorisches Kursziel von rund 54 EUR. Aber auch unter dem Blickwinkel eines aktiven Money Managements liefert der aktuelle Kursverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. Um die vielversprechende Ausgangslage nicht zu gefährden, gilt es deshalb, das 2024er-Hoch bei 34,74 EUR nicht mehr zu unterschreiten.
Shell plc (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Shell plc
Quelle: LSEG, tradesignal²
Sie möchten börsentäglich kostenlose Technische Analysen zu DAX®, ausgewählten Aktien, Währungen und Rohstoffen erhalten?
Kostenlos abonnieren
Wichtige Hinweise
Werbehinweise
HSBC Continental Europe S.A., Germany
Derivatives Public Distribution
Hansaallee 3
40549 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
2)Transaktionskosten und Ihr Depotpreis (Beispielrechnung in den Wichtigen Hinweisen) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und wirken sich negativ auf die Wertentwicklung der Anlage aus. Lesen Sie bitte die Wichtigen Hinweise, einschließlich der Werbehinweise.
Autor: Jörg Scherer






