DAX® - Eine echte Breitseite
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Eine echte Breitseite
„Zölle als Spielverderber?“ – mit unserer gestrigen Überschrift haben wir (leider) ins Schwarze getroffen. Schließlich musste der DAX® gestern die vielzitierte Schlüsselzone bei rund 22.300/22.200 Punkten preisgeben. Das neue Verlaufstief (21.671 Punkte) lässt die Schiebezone der letzten Wochen in eine Topformation mit einem Abschlagspotenzial von 1.200 Punkten umschlagen (siehe Chart). Die obere Umkehrformation führt also zu einem kalkulatorischen Kursziel im Bereich von 21.000 Punkten. Dieses Korrekturziel harmoniert bestens mit dem Tief vom 27. Januar (21.082 Punkte) sowie einem Fibonacci-Level (21.062 Punkte). Auf dem Weg in diese Region testen die deutschen Standardwerte gerade eine weitere Kurslücke. Gemeint ist das Aufwärtsgap von Anfang Februar bei 21.671/21.586 Punkte, welches kurzfristig eine wichtige Unterstützung darstellt. Aus den USA kommen leider ebenfalls eher negative Signale. Erwähnen möchten wir den S&P 500®, der gestern den schwächsten Handelstag seit 2020 (-4,84 %) verkraften musste. Um den größten Druck vom DAX® zu nehmen, müsste das Aktienbarometer dagegen möglichst zeitnah die eingangs beschriebene Schlüsselzone bei 22.200/22.300 Punkten zurückerobern.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Extrem kritisches Level …
So lautete unsere Überschrift zur letzten Analyse der Microsoft-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 12. März) und so lautet völlig zu Recht auch unsere heutige. Keiner der „Mag 7“ konnte das 1. Quartal im Plus beenden. Entsprechend fiel der Jahresauftakt mit einem zweistelligen Minus auch für die Microsoft-Aktie mehr als holprig aus. Aktuell droht der Technologietitel endgültig unter die bereits Mitte März diskutierte Schlüsselzone aus der 50%-Korrektur des letzten Aufwärtsimpulses (388,91 USD), den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei 385 USD sowie der Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu fallen (siehe Chart). Auf dieser Basis hielt das Technologiepapier kurzfristig inne, ehe ein doppeltes „bearish engulfing“ folgte. Dieses negative Kerzenmuster unterstreicht, dass die beschriebene Bastion weiter massiv „im Feuer“ steht. Fällt sie nachhaltig, ist die Topbildung der letzten 14 Monate endgültig abgeschlossen. Aus der Höhe der oberen Umkehr resultiert ein rechnerisches Kursziel von 300 USD. Auf dem Weg in diese Region markiert die 200-Wochen-Linie (akt. bei 334,90 USD) einen markanten Zwischenhalt. Um die drohende Topbildung abzuwenden, gilt es indes, zumindest das Vorwochenhoch bei 396,35 USD zurückzuerobern.
Microsoft (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Microsoft
Quelle: LSEG, tradesignal²
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