DAX® - Aufwärtsgap erfolgreich verteidigt
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Aufwärtsgap erfolgreich verteidigt
Der DAX® ist erfolgreich in die neue Handelswoche gestartet. Charttechnisch liefern die beiden jüngsten „Hammer“-Umkehrmuster sowie die Aufwärtskurslücke vom 22. Januar (24.657/24.773 Punkte) dabei die entscheidenden Argumente. Dank dieser Entwicklungen kann der zuvor gesehene Rücksetzer zudem als lehrbuchmäßiger Pullback an die alten Ausbruchsmarken bei 24.700/24.600 Punkten interpretiert werden. Neben dem o. g. Gap stellt entsprechend diese Rückzugszone einen sehr wichtigen kurzfristigen „support“ dar. Auf der Oberseite dürften die deutschen Standardwerte indes eine weitere Kurslücke, konkret die vom 19. Januar bei 25.071/25.199 Punkten, ins Visier nehmen. Danach rückt bereits wieder das bisherige Allzeithoch bei 25.508 Punkten auf die Agenda. Bereits gestern hatten wir an dieser Stelle auf die besondere Konstellation bei den amerikanischen Technologietiteln hingewiesen. Jetzt kommt von dort der nächste Impuls: Gestern hat der Nasdaq-100® equalweight mit 8.935 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Nicht der schlechteste Vorbote für die normale, nach der Marktkapitalisierung gewichtete, Indexvariante – und logischerweise nicht das schlechteste Signal in Sachen „Marktbreite“.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Kühlen Kopf bewahren!
In den ersten Wochen des noch jungen Jahres hat der Silberpreis bereits wieder um mehr als 50 % zulegen können. „Gewinne laufen lassen“, lautet eine der ältesten und gleichzeitig am schwersten zu befolgenden Tradingweisheiten überhaupt. Schließlich sollte den Gewinntrades auch genügend Raum gegeben werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Zuletzt hat der Silberpreis erstmals in der Historie die runde Marke von 100 USD überboten und sein Rekordlevel bis auf 117,69 USD ausgebaut. Seit November hangelt sich das Edelmetall dabei am oberen Bollinger Band (akt. bei 109,23 USD) entlang nach Norden, was ebenfalls ein Zeichen für einen hochdynamischen Aufwärtstrend ist. Gleichzeitig sind aber diverse Indikatoren massiv heißgelaufen. Exemplarisch führen wir den RSI an, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) tief im überkauften Bereich notiert. Vor diesem Hintergrund ziehen wir den Stop-Loss für bestehende Engagements nach. Aus technischer Sicht bieten sich hierfür das Tief des gestrigen „shooting stars“ bei 102,41 USD bzw. die alten Hochpunkte bei 96/95 USD an.
Silber (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Silber
Quelle: LSEG, tradesignal²
Doppelte Steilvorlage
Die „Dogs of the Dow”-Strategie setzt jedes Jahr auf die zehn Titel aus dem Dow Jones®, mit der höchsten Dividendenrendite. Für uns als Techniker ist das eine spannende Vorselektion, die wir allerdings stets mit dem konkreten Chartverlauf abgleichen. Dabei ist uns die Procter & Gamble-Aktie aufgefallen. Seit März 2025 befindet sich der Konsumtitel im Rückwärtsgang. Aufgrund des Kursrückgangs von 180 USD bis auf 140 USD tauchte der MACD zuletzt auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2022 ab und hat auf diesem Niveau gerade ein neues Einstiegssignal generiert. Letzteres vollzieht sich auf Basis des Rückzugsbereichs bei rund 137 USD, wo die Procter & Gamble-Aktie zuletzt zwei „Hammer“-Umkehrmuster ausgeprägt hat (siehe Chart). Dass die Börsenampel auch charttechnisch wieder auf „grün“ springt, dafür liefert der aktuelle Spurt über den Abwärtstrend seit März 2025 (akt. bei 147,75 USD) möglicherweise die entscheidende Steilvorlage. Dank dieses Befreiungsschlages, könnte die „Dogs of the Dow“-Selektion auch 2026 aufgehen. Der Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 154,69 USD) definiert nun ein erstes Erholungsziel, ehe die horizontalen Barrieren bei rund 158 USD in den Fokus rücken.
Procter & Gamble Co. (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Procter & Gamble Co.
Quelle: LSEG, tradesignal²
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