DAX® - "shooting star" mahnt zur Vorsicht
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"shooting star" mahnt zur Vorsicht
Für den DAX® ging es nach dem freundlichen Wochenauftakt zunächst mit Anschlussgewinnen weiter. Dabei konnte das Aktienbarometer die Kurslücke vom 8. Mai schließen und die Widerstandszone bei rund 24.700 Punkten ausloten. Auf diesem Niveau verließ die Marktteilnehmer allerdings der Mut. Aus Sicht der Candlestickanalyse entsteht sogar ein klassischer „shooting star“. Der markante Docht dieses Kerzenmusters sorgt aktuell für einen faden Beigeschmack. Als ein Spielverderber könnten sich in diesem Zusammenhang auch die rund um den Globus deutlich anziehenden Renditen erweisen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 19. Mai). Deshalb geht der Blick beim DAX® zunächst einmal nach unten. Unter Risikogesichtspunkten bildet der Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 24.120 Punkten) eine erste wichtige Unterstützung. Für charttechnisch noch etwas wichtiger halten wir das Tief vom Wochenauftakt (23.797 Punkte), welches im Zusammenspiel mit dem unteren Bollinger Band und der 50-Tage-Glättung (akt. bei 23.762/23.745 Punkten) einen massiven „support“ darstellt.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Doppelboden: Aussicht auf Besserung
Geht für die Aktie von Delivery Hero eine lange Leidenszeit zu Ende? Das ist mit Blick auf den aktuellen Kursverlauf eine der absoluten Schlüsselfragen. Doch der Reihe nach: Zuletzt kam es nochmals zu einer Belastungsprobe der Kernhaltezone bei rund 15 EUR. Dieses Sprungbrett hat der Titel genutzt und seit Ende März eine bemerkenswerte Rally auf das Börsenparkett gelegt – inklusive eines Bruchs des Abwärtstrends seit Herbst 2024. Dank des Spurts über das alte Jahreshoch bei 27,26 EUR liegt aus charttechnischer Sicht zudem ein klassischer Doppelboden vor (siehe Chart). Das Kursziel – abgeleitet aus der Höhe der Umkehrformation – lässt sich nun auf rund 39 EUR taxieren. Rückenwind erhält das Papier derzeit durch diverse Indikatoren. Hervorheben möchten wir das neue Einstiegssignal seitens des MACD sowie die hohe Relative Stärke nach Levy von gegenwärtig 1,49. Der erstgenannte Trendfolger generiert auch im Monatsbereich gerade ein positives Schnittmuster. Um den beschriebenen Ausbruch keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es in Zukunft, die Nackenlinie des angeführten Doppelbodens bei gut 27 EUR nicht mehr zu unterschreiten.
Delivery Hero AG (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Delivery Hero AG
Quelle: LSEG, tradesignal²
Stabilisierung gewinnt an Konturen
Softwareaktien hatten zuletzt an der Börse einen schweren Stand. Für die Intuit-Aktie ging es im Verlauf dieser Schlechtwetterperiode von über 800 USD runter auf 350 USD. In diesem Bereich hat der Titel in den vergangenen vier Jahren immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Auf dieser Basis arbeitet das Papier gegenwärtig an einer Stabilisierung. Wichtige Lebenszeichen liefern in diesem Kontext diverse Indikatoren. Während der MACD gerade auf historisch niedrigem Level ein neues Einstiegssignal liefert, steht im Verlauf der Relativen Stärke der Bruch des Abwärtstrends seit Sommer 2025 sowie eine Bodenbildung zu Buche. Solche Indikatorformationen bzw. Indikatortrendbrüche besitzen oftmals einen zeitlichen Vorlauf im Vergleich zu den äquivalenten Weichenstellungen im eigentlichen Chartverlauf. Vor diesem Hintergrund definieren wir einen Anstieg über die jüngsten Hochs bei 418/419 USD als Taktgeber für einen Erholungsimpuls. Gelingt der Befreiungsschlag, definiert das Märzhoch bei 483,21 USD ein erstes Anlaufziel. Jenseits dieses Levels wäre dann sogar ein größerer Doppelboden abgeschlossen.
Intuit (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Intuit
Quelle: LSEG, tradesignal²
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