Brent deutlich fester, WTI legt nur gering zu
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Die Ölpreise sind am Donnerstag vor dem Hintergrund der Zuspitzung im Nahen Osten deutlich gestiegen. Nach Berichten über schwere Schäden an Katars wichtigen Flüssiggasanlagen durch einen iranischen Raketenangriff kletterte Brent zeitweise über 115 US-Dollar und lag gegen 8:30 Uhr bei rund 113 US-Dollar, etwa 5,5 Prozent höher als am Vorabend.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit einer massiven Bombardierung des Gasfelds South Pars, sollte Teheran Katars Gasindustrie weiter angreifen. Zugleich erklärte er, Israel werde dieses Feld nicht erneut attackieren, solange der Iran Katar nicht weiter attackiere. Die zunehmende Unsicherheit treibt Brent weiter.
Die US-Sorte WTI verteuerte sich dagegen nur leicht auf etwas mehr als 96 US-Dollar. Der Abstand zwischen Brent und WTI ist so groß wie seit Anfang 2015 nicht. Seit Beginn des Iran-Kriegs stieg WTI um etwas mehr als 40 Prozent, Brent um rund 55 Prozent.
Die schwächere Entwicklung bei WTI wird mit Spekulationen über mögliche US-Eingriffe zur Abmilderung der Preisausschläge erklärt. Finanzminister Scott Bessent betonte jedoch, dass bislang keine Maßnahmen am Markt für Energie-Futures ergriffen wurden. Diskutiert werden könnten eine Abgabe auf Rohölexporte oder sogar ein Exportverbot.
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