Kommentar
14:41 Uhr, 31.05.2024

Bevorzugtes Fed-Inflationsmaß niedriger als erwartet

Im Monatsvergleich lag die PCE-Kerninflation zuletzt leicht unter den Erwartungen. Die Aktienmärkte können in einer ersten Reaktion zulegen.

Erwähnte Instrumente

  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,08733 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Dow Jones
    ISIN: US2605661048Kopiert
    Kursstand: 38.111,48 $ (NYSE) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • EUR/USD - WKN: 965275 - ISIN: EU0009652759 - Kurs: 1,08733 $ (FOREX)
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 38.111,48 $ (NYSE)

Der PCE-Kernpreisindex (ohne Energie und Nahrungsmittel) stieg im April um 0,2 % gegenüber dem Vormonat, wie das US-Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Erwartet wurde ein etwas stärkerer Anstieg um 0,3 %, nach einem Plus von ebenfalls 0,3 % im Vormonat. Der weiter gefasste PCE-Preisindex inklusive Energie und Nahrungsmittel stieg wie erwartet und wie im Vormonat um 0,3 %.

Auf Jahressicht stagnierte die PCE-Kerninflationsrate im April bei 2,8 %. Die Volkswirte der Banken hatten ebenfalls mit einem Wert von 2,8 % gerechnet, nachdem bereits für Februar und März ein Wert von 2,8 % gemessen wurde.

Die PCE-Kerninflationsrate gilt als der bevorzugte Inflationsmaßstab der US-Notenbank Fed. Es handelt sich um die Inflationsrate bei den persönlichen Konsumausgaben (PCE) der US-Amerikaner, ohne die Ausgaben für Nahrungsmittel und Energie (Kernrate).

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Inklusive Energie und Nahrungsmitteln blieb die weiter gefasste PCE-Inflationsrate wie erwartet stabil bei 2,7 %.

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Fazit: Nachdem die US-Verbraucherpreise (CPI) im April bereits etwas schwächer als erwartet ausgefallen sind, wird dies nun auch durch die PCE-Daten untermauert. Nach einer enttäuschend hohen Inflation im ersten Quartal scheint sich damit die Teuerung zuletzt wieder etwas abgeschwächt zu haben. Das 2%-Ziel der Fed ist gleichwohl noch nicht erreicht. Zinssenkungen ab September bleiben aber möglich, wenn auch nicht sicher. Die Aktienfutures konnten in einer ersten Reaktion zulegen, die Zinsen gaben nach.

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Oliver Baron
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Experte für Anlagestrategien

Oliver Baron ist Finanzjournalist und seit 2007 als Experte für stock3 tätig. Er beschäftigt sich intensiv mit Anlagestrategien, der Fundamentalanalyse von Unternehmen und Märkten sowie der langfristigen Geldanlage mit Aktien und ETFs. An der Börse fasziniert Oliver Baron besonders das freie Spiel der Marktkräfte, das dazu führt, dass der Markt niemals vollständig vorhersagbar ist. Der Aktienmarkt ermöglicht es jedem, sich am wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen und so langfristig Vermögen aufzubauen. In seinen Artikeln geht Oliver Baron u. a. der Frage nach, mit welchen Strategien und Produkten Privatanleger ihren Börsenerfolg langfristig maximieren können.

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