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10:45 Uhr, 29.11.2011

BASF setzt sich ehrgeizige Ziele

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  • BASF SE
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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)
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Ludwigshafen/ Frankfurt (BoerseGo.de) – Die Aktien des weltgrößten Chemiekonzerns BASF stehen am Vormittag in einem schächeren Marktumfeld mit knapp einem Prozent im Plus. Auslöser für den Kursanstieg ist ein positiver Analystenkommentar sowie die jüngsten ehrgeizigen Aussagen des neuen Vorstandschefs Kurt Bock. Bis 2020 will er den Konzernumsatz auf 115 Milliarden Euro anheben. Vorgänger Jürgen Hambrecht hatte bislang 90 Milliarden Euro bis zum Referenzjahr angepeilt. Zum Vergleich: Im letzten Jahr hat der Chemieriese 63,9 Milliarden Euro erlöst.

BASF rechnet damit, dass die weltweite Chemieproduktion bis 2020 schneller wächst als das globale Bruttoinlandsprodukt. Das Unternehmen geht von einem jährlichen BIP-Wachstum von durchschnittlich 3 Prozent aus. Der Anstieg der Chemieproduktion wird mit durchschnittlich 4 Prozent pro Jahr eingeschätzt. Konzernchef Bock strebt an, weiterhin zwei Prozentpunkte über der globalen Chemieproduktion zu wachsen und damit ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr bis 2020 zu generieren. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll in 2020 auf 23 Milliarden Euro wachsen, 2010 schaffte der Konzern 11,1 Milliarden.

Die BASF liefert Produkte und Lösungen für fast alle Industrien. Das Angebot reicht von Öl und Gas über das klassische Chemikalien-Geschäft und Produkte bis zu funktionalen Materialien und Systemlösungen.

Die Citigroup hat die Aktie von BASF in einer aktuellen Analyse auf ihre "Most Preferred List" gesetzt und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Das Chemieunternehmen habe im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen, so die Finanzexperten. Ihrer Ansicht nach ist der Titel noch unterbewertet.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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