Aktien Schweiz etwas leichter - Schwergewichte stabilisieren
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Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Freitag etwas leichter aus der Woche verabschiedet. Er hielt sich damit besser als die meisten anderen Märkte in Europa. Frische Impulse gab es kaum. Neue Preisdaten aus der Eurozone fielen nah an den Prognosen aus und änderten nichts an den Erwartungen an die Geldpolitik. Eine schwächere Tendenz an der Wall Street steckte der SMI im späten Handel gut weg.
Der SMI verlor 0,3 Prozent auf 12.188 Punkte. Bei den 21 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und 6 -gewinner gegenüber, unverändert schlossen Holcim. Umgesetzt wurden 17,03 (zuvor: 16,09) Millionen Aktien. Der SMI umfasst bis zur nächsten Indexüberprüfung im September 21 statt 20 Aktien, nachdem Holcim sein Nordamerikageschäft unter dem Namen Amrize abgespalten hat.
Zur Stabilität des Leitindex trugen die defensiven Schwergewichte Nestle (+0,7%), Roche (-0,3%) und Novartis (-0,4%) bei. Insgesamt hielten sich die Kursbewegungen im Rahmen, ehe sie sich im Schlussgeschäft noch etwas ausweiteten, vor allem bei den Verlierern. Tagessieger waren Zurich Insurance mit einem Plus von 0,8 Prozent. Am Ende rangierten Kühne+Nagel mit einem Minus von 1,7 Prozent.
Swiss Re gingen minimal höher aus dem Tag. Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch wird die Rentabilität der globalen Rückversicherer bis 2026 wohl robust bleiben. Die Bonitätswächter sehen aber deutliche Anzeichen dafür, dass das starke Ertragswachstum der vergangenen Jahre nachlässt.
Holcim hatte mitgeteilt, den Verkauf seines Geschäfts in Nigeria abgeschlossen zu haben. Der Verkaufserlös verschaffe zusätzliche Kapazitäten für die wachstumsorientierte Kapitalallokation, erläuterte Holcim.
Unterdessen erhielt die von Holcim abgespaltene, auf Baustoffe in Nordamerika spezialisierte Amrize ein unaufgefordertes "Mini-Kaufangebot". Demnach will TRC Capital Investment Corporation bis zu 2 Millionen Amrize-Stammaktien in bar erwerben. Amrize empfiehlt, das Angebot nicht anzunehmen. Amrize verteuerten sich um 0,3 Prozent.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/thl
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