Kommentar
05:00 Uhr, 11.01.2026

Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Michael Saylor kann durchatmen: Strategy bleibt im MSCI – noch. Derweil kochen Gerüchte um eine angeblich gigantische Bitcoin-Reserve Venezuelas hoch. Die Top-News der Woche.

Erwähnte Instrumente

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin, Blockchain und Co. kompakt im Überblick.

Strategy bleibt im MSCI – vorerst

Seit Wochen bangten Anleger um einen möglichen Ausschluss von Bitcoin- und Krypto-Treasury-Aktien aus dem Indexuniversum von MSCI. Nun ist es offiziell: Das Finanzdienstleistungsunternehmen wird den umstrittenen Ausschlussvorschlag “im Rahmen der Indexüberprüfung im Februar 2026 nicht umsetzen”.

Ursprünglich gab MSCI im Oktober bekannt, dass man über den Ausschluss von Treasury-Firmen berate, deren Bilanz zu mehr als 50 Prozent aus Krypto-Assets besteht. Dies hätte unter anderem MicroStrategy, das größte Bitcoin-Treasury-Unternehmen der Welt, eindeutig disqualifiziert. Endgültig vom Tisch ist ein Treasury-Ausschluss damit aber noch nicht. Mehr dazu hier: Entscheidung gefallen: Bitcoin-Treasury-Aktien bleiben in den MSCI-Indizes

Die weitreichende Entscheidung war auch Thema im BTC-ECHO Marktupdate. Im folgenden Video analysieren Stefan Lübeck und Johannes MacSwayed die Auswirkungen des MSCI-Verbleibs von Strategy auf den Krypto-Markt:

Empfohlenes Video

MicroStrategy bleibt im MSCI – Bitcoin & Altcoins vor dem nächsten Move?

Hütet Venezuela einen 600.000-Bitcoin-Schatz?

Gerüchte über einen 600.000-Bitcoin-Schatz Venezuelas sorgen derzeit für Diskussionen. Neue Dynamik erhielt die Debatte nach der Festnahme und Auslieferung von Präsident Nicolás Maduro Anfang Januar. Analysten und Blockchain-Forensiker suchen seither verstärkt nach belastbaren Hinweisen auf eine mögliche „geheime Krypto-Reserve“.

Fakt ist: Seit der Verhängung umfassender US- und EU-Sanktionen im Jahr 2015 greift Venezuela zunehmend auf alternative Finanzkanäle zurück. Der massive Wertverfall des Bolívars zwang große Teile der Bevölkerung bereits früh zur Nutzung von Kryptowährungen wie Bitcoin und Stablecoins wie USDT. Auch auf staatlicher Ebene sollen digitale Vermögenswerte eine Rolle gespielt haben. Analysten gehen davon aus, dass ein erheblicher Teil der Öleinnahmen inzwischen über Stablecoins abgewickelt wird. Was jedoch an den Gerüchten über Venezuelas angebliche Bitcoin-Reserve dran ist, lest ihr hier: Die geheime Bitcoin-Reserve Venezuelas

Google sperrt Cointelegraph

Cointelegraph, das größte Krypto-Medium der Welt, ist aus dem Google Index geflogen. Wer auf Google nach der Nachrichtenseite sucht, findet lediglich einen Verweis auf das Instagramprofil, jedoch keine Artikel, Analysen oder Interviews. Was steckt hinter dem plötzlichen Verschwinden?

Es kommt nicht häufig vor, dass Google ganze Domains aus dem eigenen Suchindex verbannt. Schon gar nicht, wenn es sich um eigentlich seriöse Webseiten handelt. Für ein Medienunternehmen, das von der Online-Reichweite seiner Beiträge betriebswirtschaftlich abhängig ist, gleicht das einem Todesurteil. Unabhängige Analysen auf YouTube, LinkedIn und im Netz sprechen von einem Rückgang von 90 bis 98 Prozent des Suchvolumens (dem sogenannten “Traffic”). Doch was ist eigentlich passiert? Das erfahrt ihr hier: Google sperrt weltweit größtes Krypto-Medium Cointelegraph – das steckt dahinter

Ethereum soll Blockchain-Trilemma gelöst haben

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht das jahrzehntelang diskutierte Blockchain-Trilemma als technisch gelöst. Neue Skalierungs- und Datenschutztechnologien hätten Ethereum in eine Lage versetzt, gleichzeitig hohe Sicherheit, Dezentralisierung und deutlich mehr Datenkapazität zu ermöglichen.

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In einem Beitrag auf X erklärte Buterin, dass die Kombination aus Zero-Knowledge-Virtual Machines (ZK-EVMs) und PeerDAS die technische Grundlage von Ethereum grundlegend verändert habe. Dabei geht es nicht um inkrementelle Verbesserungen, sondern um einen strukturellen Umbau des Netzwerks. Dennoch mahnt Buterin zur Geduld. Die vollständige und sichere Umsetzung dieser Architektur werde sich noch bis weit in das nächste Jahrzehnt hineinziehen. Mehr dazu hier: Ethereum vor dem Durchbruch? Vitalik Buterin sieht Blockchain-Konflikt gelöst

Ledger-Kundendaten abgegriffen

Der Wallet-Hersteller Ledger ist offenbar erneut Opfer einer Datenpanne geworden. In einer Benachrichtigung per E-Mail gab das französische Unternehmen bekannt, dass auf Kundendaten unerlaubt zugegriffen worden sei. Global-e, ein Zahlungspartner von Ledger, habe demnach “unregelmäßige Aktivitäten” in den Cloud-Systemen des Wallet-Herstellers bemerkt. Daraufhin habe das Unternehmen Maßnahmen eingeleitet, um vollen Zugriff zurückzuerlangen.

Für Ledger ist es mindestens das zweite bekannte Daten-Leck nach 2020. Damals gelangten Angreifer über eine koordinierte Attacke auf die Marketing- und E-Commerce-Datenbank an Millionen Kundendaten. Mehr zum jüngsten Datenleck hier: Kritik an Ledger: Unbekannte greifen Kundendaten ab

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