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06:14 Uhr, 25.03.2026

Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

ÖLMARKT - Händler haben am Ölmarkt Wetten im Wert von einer halben Milliarde Dollar abgeschlossen, etwa 15 Minuten bevor ein Beitrag von Präsident Donald Trump, in dem er "produktive" Gespräche mit dem Iran anpries, den Rohölpreis einbrechen ließ und Volatilität bei anderen Vermögenswerten auslöste. Etwa 6.200 Brent- und WTI-Futures-Kontrakte wechselten am Montag zwischen 06:49 Uhr und 06:50 Uhr New Yorker Zeit den Besitzer, nur eine Viertelstunde vor dem Beitrag des US-Präsidenten auf Truth Social, wonach es in den letzten Tagen "produktive Gespräche" mit Teheran zur Beendigung des Krieges im Iran gegeben habe. Der Nominalwert dieser Geschäfte belief sich laut Berechnungen der Financial Times auf Basis von Bloomberg-Daten auf 580 Millionen US-Dollar. (Financial Times)

MEHRWERTSTEUER - Union und SPD diskutieren in internen Runden, die Mehrwertsteuer um zwei oder drei Prozentpunkte zu erhöhen - und brechen damit ein Tabu. Diese Maßnahme gilt als unpopulär, wird aber als Teil eines Gesamtpakets geprüft, mit dem im Gegenzug die Einkommensteuer oder die Sozialbeiträge gesenkt würden. Das bestätigten mehrere Regierungsvertreter und Koalitionspolitiker dem Handelsblatt. (Handelsblatt)

STEUERERHÖHUNGEN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in der Sitzung der Unionsfraktion am Dienstag Steuererhöhungen erneut eine Absage erteilt. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf Teilnehmer berichtet, sagte der CDU-Vorsitzende wörtlich: "Natürlich haben wir im Koalitionsvertrag verabredet, dass wir steuerpolitisch etwas machen. Aber das muss mit einer Entlastung und nicht mit einer Belastung einhergehen." Das sei auch die Verabredung, die man getroffen habe, ergänzte Merz. Der Kanzler weiter: "Ich bin gespannt auf die Vorschläge, die vom Bundesfinanzminister kommen. Denn die Einkommensgruppen, die er da nennt, die sind heute von der Einkommenssteuer am allerwenigsten betroffen." Merz schob nach: "Da ist nicht mehr viel zu entlasten." Aber gerade bei diesen Einkommensgruppen könne man über die Sozialversicherungsbeiträge viel tun. (Rheinische Post)

SOUVERÄNE CLOUD - Nach Ansicht von Siemens-Chef Roland Busch wäre es eine "Katastrophe" für Europa, dem Aufbau einer eigenen souveränen KI-Infrastruktur Vorrang vor der Ankurbelung des Wirtschaftswachstums durch den Einsatz bestehender Tools zu geben. Er fürchtet außerdem, dass die EU Gefahr laufe, im Rennen um die Entwicklung leistungsfähiger KI-Tools weiter ins Hintertreffen zu geraten, wenn sie ihre Regulierungen nicht vereinfache, wie er der Financial Times sagte. Während der Aufbau einer stärkeren eigenen KI-Infrastruktur Europa mit der Zeit "widerstandsfähiger" machen würde, "ist die Schlussfolgerung daraus nicht, dass wir mit der Optimierung unserer Modelle warten sollten, bis KI-Fabriken in Deutschland oder Europa gebaut sind", sagte er. "Man sollte die eigene Innovationsgeschwindigkeit nicht um der Souveränität willen drosseln", sagte Busch. "Dies wäre eine Katastrophe." (Financial Times)

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