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ZEW-Konjunkturerwartungen sinken unerwartet

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im November erneut und unerwartet gesunken. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte, sank der ZEW-Indikator von -27,4 Punkten im Vormonat auf -28,5 Punkte. Damit liegt er weiterhin deutlich unter seinem historischen Mittelwert von 34,0 Punkten. Zudem hatten die Volkswirte mit einer Verbesserung auf -23,0 Punkte gerechnet.

Die Einschätzung der befragten Finanzmarktexperten zur aktuellen konjunkturellen Lage verbesserte sich in diesem Monat dagegen deutlich. Der entsprechende Indikator stieg von 42,9 Punkte im Oktober auf 53,0 Punkte im November.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verbesserten sich im November erstmals wieder. Der Euro-Indikator erhöhte sich um 1,5 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegt nun bei -11,0 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum nahm in diesem Monat deutlich zu. Er erhöhte sich um 6,9 Punkte und steht nun bei 50,0 Punkten.

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Über den Experten

Thomas Gansneder
Thomas Gansneder
Redakteur

Thomas Gansneder ist langjähriger Redakteur der BörseGo AG. Der gelernte Bankkaufmann hat sich während seiner Tätigkeit als Anlageberater umfangreiche Kenntnisse über die Finanzmärkte angeeignet. Thomas Gansneder ist seit 1994 an der Börse aktiv und seit 2002 als Finanz-Journalist tätig. In seiner Berichterstattung konzentriert er sich insbesondere auf die europäischen Aktienmärkte. Besonderes Augenmerk legt er seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 auf die Entwicklungen in der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Thomas Gansneder ist ein Verfechter antizyklischer und langfristiger Anlagestrategien. Er empfiehlt insbesondere Einsteigern, sich strikt an eine festgelegte Anlagestrategie zu halten und nur nach klar definierten Mustern zu investieren. Typische Fehler in der Aktienanlage, die oft mit Entscheidungen aus dem Bauch heraus einhergehen, sollen damit vermieden werden.

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