Kommentar
15:20 Uhr, 08.05.2024

Darum ist der US-Inflationsanstieg nur temporär

Anleger durchleben ein Wechselbad aus Angst vor hartnäckiger Inflation und Hoffnung auf Zinssenkungen. Fast täglich werden Daten veröffentlicht, die die Angst oder die Hoffnung untermauern. Am Ende wird sich herausstellen, dass die Inflation weiter zurückgeht und Zinssenkungen möglich sind.

Ende vergangener Woche erlebten Anleger einen erneuten Schock. Nachdem bereits der Arbeitskostenindex einen Anstieg anzeigte, stiegen dann auch noch die Lohnstückkosten. Der Anstieg lag bei knapp 1,2 % oder 4,7 % auf annualisierter Basis (Grafik 1). Steigen die Stückkosten in so hohem Tempo, ist die Angst berechtigt, dass die Inflation beharrlich ist.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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