„Weißer Block“ zum Wochenauftakt
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„Weißer Block“ zum Wochenauftakt
Die Osterwoche zeichnet sich im Normalfall durch einen saisonalen Rückenwind aus – und zwar sowohl was die Wahrscheinlichkeit für steigende Notierungen als auch die eigentliche Wertentwicklung betrifft (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 27. März). Diesen unterstützenden Faktor konnte der DAX® zu Wochenbeginn in eine ordentliche Erholungsbewegung ummünzen. Charttechnisch schlägt sich dies in der Ausprägung eines „weißen Blocks“ nieder, d. h. das Aktienbarometer startete nahezu auf Tagestief (22.214 Punkte) in den Handel und beendete die Handelssitzung auf Tageshoch (22.563 Punkte). Das beschriebene Candlestickmuster lässt auf eine Fortsetzung der eingeleiteten Gegenbewegung hoffen. Die Tiefpunkte bei 22.900 Punkten definieren dabei die nächste Anlaufzone. Darüber bilden die Hochs bei 23.176/23.178/23.180 Punkte im Zusammenspiel mit der Abwärtskurslücke vom 19. März bei 23.180/23.450 Punkten das nächste Barrierenbündel. Trotz der gestrigen Erholung verharren die deutschen Standardwerte in schwierigem Fahrwasser – und zwar solange, wie der DAX® unterhalb der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.102 Punkten) notiert.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Gleichermaßen kritische wie massive Unterstützung
Mitte Februar notierte der Dow Jones® noch über der Marke von 50.000 Punkten – und damit auf einem Allzeithoch. Seither erleben die amerikanischen Standardwerte einen deutlichen Korrekturimpuls. Der aktuelle „drawdown“ bewegt sich nach fünf Verlustwochen in Folge in einer Größenordnung von 5.000 Punkten und geht mit einem Rücksetzer an die 50-Wochen-Linie (akt. bei 45.887 Punkten) einher. Zusammen mit den Hochpunkten von 2024 und 2025 bei gut 45.000 Punkten entsteht auf diesem Niveau eine wichtige Kreuzunterstützung. Abgerundet wird die Bedeutung dieser Bastion durch die obere Begrenzung der ehemaligen Schiebezone der letzten Jahre zwischen besagten 45.000 Punkten und 37.000 Punkten sowie durch die 200-Tage-Linie (akt. bei 45.241 Punkten). Um ernsthaften charttechnischen Schaden zu verhindern, sollte das Aktienbarometer den Rückzugsbereich bei 45.000 Punkten nicht nachhaltig unterschreiten. Oberhalb der jüngsten beiden Erholungshochs bei 46.712/46.718 Punkten würden indes die Chancen auf ein Halten der beschriebenen Unterstützungszone deutlich steigen.
Dow Jones Industrial Average® (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Dow Jones Industrial Average®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Sehr dünnes Eis
Der Nasdaq-100® musste vergangene Woche die Schlüsselmarke von 24.000 Punkten endgültig aufgeben, wodurch ein klassisches Doppeltop vervollständigt wurde. Dieses Negativszenario – sprich der Abschluss einer oberen Umkehr – droht auch bei der Nvidia-Aktie. Die korrespondierende Signalzone wird durch die Tiefs der letzten Monate bei 171/169 USD definiert, deren Bedeutung durch die 50-Wochen-Linie (akt. bei 170,63 USD) zusätzlich untermauert wird. In diesem Zusammenhang liefert der Monatschart ein weiteres Argument: Die Kerze vom vergangenen November setzte wichtige Leitplanken, innerhalb derer der Technologietitel die vergangenen vier Monate verharrte. Es stehen also vier „inside months“ in Folge zu Buche, welche bei einer negativen Weichenstellung ebenfalls nach unten aufgelöst wären. Aus der Höhe der Topbildung lässt sich ein kalkulatorisches Abschlagspotenzial von rund 42 USD ableiten. Wichtige Zwischenetappen werden durch die horizontalen Unterstützungen bei 150 USD bzw. bei 140 USD definiert. Für eine wirkliche charttechnische Entspannung müsste die Nvidia-Aktie indes die 200-Tage-Linie (akt. bei 179,34 USD) möglichst schnell zurückerobern.
NVIDIA Corp. (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart NVIDIA Corp.
Quelle: LSEG, tradesignal²
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