Warum Geopolitik-Crashs in Boomphasen gute Kaufmöglichkeiten bieten
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Aus dem Research der Deutschen Bank:
Aktienmarkt-Dynamik (S&P 500)
Die extremsten Kursverluste traten im Zweiten Weltkrieg auf, etwa beim Angriff auf Frankreich (-38,3%) oder Pearl Harbor (-19,8%). Auch der Erste Golfkrieg (-16,9%) und 9/11 (-11,6%) lösten starke Kursrückgänge aus. Dennoch zeigt der historische Durchschnitt nach 12 Monaten ein Plus von 6,4%. Auffällig ist, dass Ereignisse in Rezessionsphasen (fett markiert, z.B. Öl-Embargo 1973 oder 9/11) wesentlich tiefere und länger anhaltende negative Renditen verursachen als Konflikte in wirtschaftlich stabilen Zeiten. Während die Kubakrise nach einem Jahr bei +26.9% stand, lag der Markt ein Jahr nach dem Öl-Embargo 1973 bei -35,1%.
Ölmarkt-Reaktionen
Die Ölpreise reagieren weitaus volatiler und ereignisabhängiger. Massive Preissprünge folgten dem Israel-Arab-Krieg 1973 (+193,4% nach 12 Monaten) und der Flucht des Schahs aus dem Iran 1979 (+131,5%). Der russische Einmarsch in die Ukraine 2022 führte kurzfristig zu einem Anstieg von 26,1% im ersten Monat, drehte aber nach einem Jahr ins Negative (-18,3%). In vielen Fällen, wie beim Kosovo-Krieg (+77,6%) oder dem Arabischen Frühling (+13,9%), wirkt Geopolitik als Preistreiber für Rohstoffe, während Interventionen in Syrien oder Angriffe auf den Iran 2025 mit sinkenden Ölpreisen korrelierten.
Geopolitische Schocks sind für Anleger meist eher kurzfristige Störfaktoren. Die langfristige Marktrichtung wird stärker vom wirtschaftlichen Zyklus (Rezession vs. Wachstum) bestimmt als vom Ereignis selbst. Während Öl oft als Risikoindikator sofort nach oben schnellt, normalisieren sich die Aktienmärkte meist binnen eines Jahres, sofern keine globale Rezession vorliegt.
Unter LANGFRISTIGEN Gesichtspunkten bieten Crashphasen aufgrund geopolitischer Eskalationen bei einem NICHT rezessivem Umfeld (also wie derzeit) IMMER günstige Kaufgelegenheiten im Aktienmarkt ... in den allermeisten Fällen stand der Aktienmarkt nach eine Jahr bereits wieder höher.
WICHTIG: Diesen Kommentar bitte nicht falsch interpretieren. Ich deute damit nicht an, dass wir jetzt den Boden an den Märkten sehen. Bodenbildung ? Trump würde sagen: Das kann sein, es kann aber auch nicht sein.
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