Warum Du auf den falschen Dip wartest
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Erwähnte Instrumente
- S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 6.582,69 Pkt (Cboe)
- DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 23.168,08 Pkt (XETRA)
Seit Beginn des Kriegs Ende Februar haben sich Öl, Gold, Aktien und Volatilität teils wild bewegt. Brent ist explodiert, globale Aktien standen unter Druck. Viele erleben geopolitische Krisen nicht als Analyseaufgabe, sondern als emotionalen Stresstest. Sie sehen fallende Kurse, lesen Schlagzeilen über Angriffe auf Tanker, gestörte Lieferketten und die Straße von Hormus, und warten dann auf den einen großen finalen Ausverkauf, der ihnen den "sauberen" Einstieg liefern soll.
In der Praxis passiert oft etwas anderes. Der Markt fällt, stabilisiert sich schneller als gedacht und dreht schon bei den ersten Signalen einer möglichen Entspannung wieder nach oben. Bevor die tatsächliche News eintritt. Am Mittwoch reichtne bereits Hoffnungen auf ein mögliches Ende der Kämpfe aus, um den US-Indizes den besten Tag seit Mai 2025 zu bescheren. Das ist der Punkt, an dem Perfektion zum Verhängnis wird.
AktienPuls360 bekommt ab sofort eine klarere Struktur
Mit dem Update wird das Angebot in drei spezialisierte Depots aufgeteilt. Neu hinzu kommt ein zweites Depot von mir, damit kurzfristige Einzelaktien-Trades künftig getrennt von meinen langfristigen Investments umgesetzt werden können. In der derzeitigen Marktlage läuft das kurzfristige Trading hervorragend. Seit Juni 2025 sind es 187 % - das kann ich nun endlich auch abbilden. Im Gegenzug wird das bisherige Gemeinschaftsdepot „360 Top Picks“ eingestellt.
Künftig gibt es damit mein kurzfristiges Depot für taktische Aktien-Trades, mein langfristiges Depot mit fundamentalem Fokus und monatlicher Einzahlung von 1.000 Euro sowie Roccos Depot mit klarem Fokus auf chartbasierte Trades.
Zusätzlich führt das Update eine neue Empfehlungsliste ein. Setups, die noch nicht im Depot liegen, werden nun zentral an einem Ort gesammelt. Auch die Analysen werden neu gegliedert. Unter „Beiträge“ gibt es ab sofort getrennte Reiter für Chartanalysen und Fundamentalanalysen. Die ersten Trades im neuen Depot wurden bereits getätigt.
Weniger Puls, mehr Klarheit & Weitsicht an der Börse. Mehr Struktur, weniger Bauch, 2026 so richtig mit dem Traden & Investieren beginnen! Wir helfen dir dabei. Mit uns bist Du immer am Puls der Märkte.
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📌 Wer die besten Börsentage verpasst, verliert einen großen Teil der langfristigen Rendite
Wie stark einzelne extrem gute Handelstage für die Gesamtperformance des S&P 500 ins Gewicht fallen? SEHR STARK! Seit 1928 liegt die durchschnittliche Jahresrendite des Index bei rund 8 %. Lässt man aber jeweils die zehn besten Tage weg, dreht die Rendite ins Minus auf etwa -13 %.
Seit 2016 kommt der S&P 500 auf rund 14 % Rendite pro Jahr. Wer in diesem Zeitraum die zehn besten Tage verpasst hätte, wäre stattdessen bei -9 % gelandet. Zeigt, dass ein großer Teil der langfristigen Wertentwicklung oft an nur wenigen sehr starken Tagen entsteht. Daher solltest Du beim Timing aufpassen.
Wer innerlich auf den "richtigen" Dip fixiert ist, baut ein sehr enges Wunschbild auf. Kommt der Rücksetzer nicht tief genug, wirkt jeder Einstieg plötzlich falsch. Dann meldet sich das Ego. Man will nicht zugeben, dass die eigene Erwartung an den Markt danebenlag. Aus Analyse wird Recht-haben-Wollen. Genau deshalb bleiben viele ausgerechnet dann an der Seitenlinie, wenn die Kurse bereits wieder anfangen, das schlimmste Szenario auszupreisen.
In panischen Phasen fühlt sich Liquidität sicher an, obwohl gerade diese Sicherheit oft teuer bezahlt wird, wenn die Gegenbewegung einsetzt. Psychologisch entsteht daraus ein doppelter Fehler. Erst verkauft man aus Torschlusspanik oder bleibt aus Angst vor weiteren Verlusten draußen. Danach schaut man steigenden Kursen hinterher und hofft erneut auf die zweite Chance. Wenn diese zweite Chance dann kleiner ausfällt als erhofft, wächst die Frustration weiter.
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Auf die aktuelle Nahost-Lage übertragen heißt das. Die Skepsis im Markt ist nicht nur eine Reaktion auf das geopolitische Risiko selbst. Die Schlagzeilen liefern dafür laufend neue Rechtfertigungen. Gleichzeitig zeigen dieselben Märkte schon bei ersten Deeskalationssignalen, wie schnell Risikoassets wieder anspringen können.
Der eigentliche psychologische Kern ist deshalb nicht die Frage, ob die Lage ernst ist. Das ist sie. Der Kern ist, dass viele Anleger aus der Ernsthaftigkeit des Ereignisses automatisch ableiten, dass der Markt ihnen zwingend noch einmal ein ideales, tiefes und komfortables Kaufniveau liefern muss. Dafür gibt es aber keinen Mechanismus. Märkte reagieren nicht auf das Wunschbild wartender Anleger, sondern auf die Veränderung der Erwartungen. Wenn die Realität etwas weniger schlimm wird als befürchtet, reicht das oft schon für kräftige Rebounds.
Viele stehen mental zwischen zwei Ängsten. Sie fürchten den Einstieg vor der nächsten negativen Schlagzeile. Und sie fürchten gleichzeitig, die letzte echte Chance zu verpassen, falls der nächste Rücksetzer zwar kommt, aber eben nicht so tief, wie man ihn sich ausgemalt hat.
Marktpsychologisch ist das die gefährlichste Situation. Nicht der Pessimismus, sondern die perfektionistische Skepsis blockiert Entscheidungen. Sie tarnt sich als Disziplin, ist aber oft nur die Unfähigkeit, eine unperfekte Realität zu akzeptieren. Wer erst kaufen will, wenn jedes Risiko sichtbar, jeder Rücksetzer sauber und jede Nachricht verarbeitet ist, wartet meist auf einen Zustand, den es am Markt nicht gibt.
Viel Erfolg wünscht Dir Valentin
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