Market Insights: Achtung vor dem IPO-Hype
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Erwähnte Instrumente
- S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 7.403,05 Pkt (Cboe)
- DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 24.585,04 Pkt (XETRA)
- Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 28.994,37 Pkt (Nasdaq)
- Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.686,12 Pkt (NYSE)
- Bitcoin BTC/USD - WKN: A2YY63 - ISIN: XC000A2YY636 - Kurs: 77.179,77 $ (Coinbase Advanced)
Markttechnik, Saisonalität und Sentiment
📌 Tops & Flops YTD in den Indizes
📌 S&P 500 liegt bislang deutlich über dem typischen Midterm-Jahresmuster
📌 Aus geopolitischem Schock wurde Earnings-Momentum
📌 Momentum kennt gerade kein Tempolimit
Der S&P 500 Momentum Index hat in den sechs Wochen bis zum 8. Mai, wie in den letzten Market Insights gezeigt, 30 % zugelegt. Seit 1972 gab es keinen vergleichbar starken 6 Wochen-Zeitraum.
📌 Seit April haben folgende 5 Firmen 50 % des S&P500 Anstiegs geliefert
Solch eine "enge" Marktbreite ist aber im Nasdaq100 historisch weniger ungewöhnlich. In Nasdaq 100 Jahren mit 10-25 % Rendite reichten historisch meist nur wenige Aktien, um die Hälfte der Rendite zu erklären. Der Median liegt bei 3 Aktien, 2026 sind es bislang 4.
Der S&P 500 liegt über 7 % über seiner 50 Tageslinie, aber nur 48,6 % der Indexmitglieder handeln selbst über ihrer 50 Tageslinie.
Ergänzung: Der S&P 500 steht auf Rekordhoch, während weniger als 60 % der Aktien gleichzeitig über ihrer 50- und 200-Tageslinie handeln.
Nur rund 33 % der Aktien schlagen den S&P 500 auf rollierender 1J Basis. Quasi nur KI-Infra
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📌 Bewertung hängt an Profitabilität
Aber der S&P 500 handelt trotz Rally mehr als eine Standardabweichung unter dem langfristigen Bewertungsmodell auf Basis der erwarteten Margen.
Mit einem R² von 0,64 erklären erwartete Gewinnmargen rund 64 % der Schwankung im Forward-KGV. Ein hohes KGV isoliert als „teuer“ zu bewerten, ohne die Margenstruktur des Index einzubeziehen, das machen nur Anfänger oder Marktschreier. Wenn Unternehmen strukturell höhere Margen erzielen, kann der Markt auch höhere Multiples verkraften, ohne dass automatisch ein Exzess vorliegt. Das beste Beispiel seht ihr später im Kospi.
📌 Earnings tragen den S&P 500
Seit Anfang 2025 sind die erwarteten S&P 500 Gewinne für die nächsten 12 Monate stärker gestiegen als der Index selbst. Wie ich bereits in den letzten Korrekturen sagte, kurzfristig kann beides auseinander laufen. Langfristig geht beides Hand in Hand, insbesondere, wenn die Margen auf Rekord stehen.
📌 Earnings-Schätzungen springen wie sonst nur nach Rezessionen
Die aktuellen S&P 500 Gewinnschätzungen für Q1 2026 sind während der Berichtssaison deutlich stärker gestiegen als in einem normalen Quartal. Es gab historisch zwar größere Sprünge, aber die traten vor allem nach Rezessionen auf.
📌 Erstmals seit 4 Jahren verzeichnen alle 11 Sektoren im S&P 500 positives Gewinnwachstum
📌 EPS-Revisionen kommen nicht aus der Zukunft
Die S&P 500 Gewinnschätzung für 2026 sind seit Jahresbeginn von 308 auf 331 Dollar gestiegen, ein Plus von 7,2 %. Wichtig! Das wurde nicht einfach aus 2027 „vorgezogen“, denn auch die 2027er-Schätzung legte um 7,3 % von 355 auf 380 Dollar zu.
📌 Halbleiter-Aktien erleben ein 2009er-Jahr
Der SOXX liegt seit Jahresbeginn bei rund 72 % Plus und steuert damit auf das beste Jahr seit 2009 zu. Da gewann der Halbleiter-ETF 73,5 %.
📌 Insider kaufen trotz Nasdaq Rekord
Insider im Nasdaq 100 kaufen weiterhin in extremen Umfang eigene Aktien. Ein Zeichen der schwachen Marktbreite und vor allem dem Extrem geschuldet im Bereich Software-Aktien, die teils zu Unrecht versenkt wurden.
📌 Nicht nur Insider kaufen, auch Unternehmen kauft aggressiver eigene Aktien zurück
Monday.com und ServiceNow haben ihre Aktienrückkäufe deutlich ausgeweitet. Monday.com kaufte im Q1 2026 Aktien für rund 553 Mio. Dollar zurück, bei einem Free-Cashflow von 102 Mio. Dollar im Quartal.
ServiceNow lag im selben Quartal bei rund 2,23 Mrd. Dollar Buybacks gegenüber 1,53 Mrd. Dollar Free Cashflow.
📌 Schreibt mir mal nicht einfach alle Software Firmen ab
Software-Aktien haben sich seit 2025 deutlich vom S&P 500 abgekoppelt. Ich war auch sehr lange vorsichtig und habe mich nur auf KI-Infra fokussiert. Das relative Forward-KGV großer Software- und Services-Werte ist auf etwa Marktniveau gefallen und die Bewertungsprämie früherer Jahre ist komplett verschwunden.
Wer Software pauschal als überteuerten KI-Verlierer abschreibt, wird viel Rendite liegen lassen, die sich dann als wertvoll erweisen wird, wenn KI-Infra mal nicht zieht. Ein Beispiel dafür habt ihr wieder am Freitag gesehen. Cybersecurity hat es vorgemacht und hatte ich als absoluten Favoriten genannt. Wurden alle Cyber-Werte wegen Claude Mythos abgeschrieben, stehen diese Werte nun am Allzeithoch.
📌 Tech wird teurer im Kurs, aber günstiger im Multiple
Der S&P 500 Tech-Sektor handelt aktuell bei einem Forward-KGV von 23,6x, nachdem das Multiple im vergangenen Herbst noch über 30x lag. Die Tech-Gewinne sing im Q1 um 50,7 % gestiegen, während die Kurse seit Jahresbeginn nur um 14,6 % zulegten. Wenn Du denkst, dass das krass ist, warte mal auf den Kospi.
Old But Gold – Die Highlights aus über 1 Jahr Market Insights
📌 Dotcom-Vergleich? Profitabilität sagt nein
Die Burry-Warnungen lagen alle falsch. Seine Shorts? Aua. 1999 gab es im Nasdaq 100 noch 21 unprofitable Unternehmen, heute konzentrieren sich die großen Gewinner deutlich stärker im profitablen Bereich. Bubble-Risiko bewertet man nicht nur über Kursanstiege und prominente Crash-Warnungen, sondern über Profitabilität, Cashflows und die Qualität der Gewinner.
Aber manche Akteure müssen ja Börsenbriefe verkaufen und auf sich aufmerksam machen.
1999 entfielen 10,5 % der Index-Marktkapitalisierung auf verlustreiche Unternehmen, 2025 liegt dieser Anteil bei null. Heute kommen 70,6 % der Marktkapitalisierung von Firmen mit Gewinnmargen über 25 %, gegenüber nur 25,3 % im Jahr 1999. Liebe Bären, bitte argumentiert mal dagegen.
Ende 2025 lagen 59,1 % der Index-Marktkapitalisierung im KGV-Bereich von 20-40, während 1999 ganz 65 % oberhalb von 60x oder sogar 100x gehandelt wurden und für 10,5 % konnte man kein KGV berechnen, weil Verlust gemacht.
📌 Konzentration ist hoch, aber nicht grundlos
Die 7 größten Aktien machen inzwischen über 30 % des S&P 500 aus. Uhhh, das liegt damit ja deutlich über dem Niveau dem Dotcom-Peak um 2000. Das verkauft sich super, bis man dann offenlegt, dass die Top 10 Firmen heute für rund 34 % der S&P 500 Gewinne stehen, nach 17 % im Jahr 1996, 23 % 2006 und 20 % 2016.
📌 Selbst mit dem schlechtesten Timing
Der S&P 500 erzielte selbst über 30 Jahres Zeiträume mit schlechtesten Startpunkten historisch solide annualisierte Renditen. Wer im September 1929 einstieg, kam über die folgenden 30 Jahre dennoch auf rund 7,8 % pro Jahr. Kurzfristig dominieren Krisen und Sentiment, langfristig übernehmen Gewinnwachstum, Dividenden und Produktivität die Hauptrolle. Anlagehorizont ist der übersehene stärkste Hebel.
📌 IPO = Its Probably Overprized
Micron, Amazon und Meta wurden nach dem IPO nicht sofort zu Gewinnern, sondern mussten teils heftige frühe Schwächephasen, lange Seitwärtsmärkte und Volatilität durchlaufen. Gerade bei künftigen IPOs wie SpaceX, OpenAI oder Anthropic dürfte der erste Börsenkurs weniger wichtig sein als die Frage, ob Umsatz, Kapitalbedarf und operative Skalierung langfristig zusammenpassen.
Ignoriert Hypes wie Cerebras. NVIDIAs KI-Chip-Geschäft ist mehr als 400x größer als das von Cerebras und wächst dennoch nahezu ähnlich schnell. Cerebras mit 134x Umsatz (TTM) bewertet, mehr als 5x vom NVIDIA-Multiple. Cerebras wuchs 2025 beim Umsatz um 76 %, handelt aber mit 15x der für 2026 und 2027 erwarteten Umsätze aus dem Backlog, etwa 290x GAAP-EPS (TTM) und mehr als 200x Umsatz 2025. NVIDIA wuchs 2025 auf deutlich größerer Umsatzbasis um 66 %, handelt mit 6x der erwarteten Umsätze 2026 und 2027, etwa 45x GAAP-EPS (TTM) und 25x trailing Umsatz. Für 2026 bis 2027 wird eine Umsatz-CAGR von 51 % erwartet, bei einem PEG deutlich unter 1x.
📌 Cerebras-Lockup
Nach den Q1 und Q2 2026 Earnings werden 15 % beziehungsweise 16,7 % der Investor Shares frei, später folgen mehrere kleinere Tranchen und zum Schluss 21,5 %. Entscheidend wird, ob zusätzliche Liquidität auf ausreichend Nachfrage trifft oder ob frühe Investoren Gewinne realisieren.
📌 IPO-Hype hat oft einen Kater danach
Bei 15 stark gehypten Tech-IPOs seit 2015 verlor die Aktien im Median 6 Monate nach dem Hoch des ersten Monats rund 30 %.
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Spannende Earnings diese Woche
📅 Am Montag:
☀️ Baidu
🌙 –
📅 Am Dienstag geht es weiter mit:
☀️ Home Depot, Billibilli, Hornbach, Nibe
🌙 CAVA
📅 Zur Wochenmitte warten:
☀️ Analog Devices, TJX, Lowes, Progressive, Target, Experian, Raymond James, Zim Integrated Shipping, Hasbro
🌙 Nvidia, Intuit, Synopsys, Copart, ELF Beauty
📅 Am Donnerstag folgen:
☀️Walmart, John Deere, Lenovo, Nio, Ralph Lauren, Strabag, Advance Auto Parts
🌙 Ross Stores, Workday, Zoom Video, Take Two, Deckers Outdoor, Webull
📅 Zum Wochenabschluss:
☀️ Richemont, Meituan, Kazatomprom
🌙 -
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Wochenstart! Euer Valentin
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IPO = Its Probably Overprized 😁😆👏👏👏
Börsengang "in a nutshell".
Großartig!😍