Kommentar
19:00 Uhr, 19.05.2026

Warum der Aktienmarkt bisher trotz "Polykrise" steigt

Die globalen Aktienmärkte zeigen sich recht unbeeindruckt von Krisen und Zinssprüngen. Eine Analyse der Deutschen Bank zeigt die wesentlichen Treiber der Hausse. Künstliche Intelligenz ist auf jeden Fall ein Faktor. Die Hauptantriebskräfte sind aber Unterpositionierung und eine fundamentale geopolitische Neuordnung.

"Die Busse sind leer", sagt Ozan Tarman, Vice Chair of Global Macro bei der Deutschen Bank. Mit dieser Metapher liefert er die Erklärung für die oft als irrational empfundene Marktrally. Investoren sind schlichtweg unterpositioniert. Die Angst vor makroökonomischen Schocks hat viele institutionelle Anleger an die Seitenlinie getrieben. Diese Sorgen reichen von den Konflikten im Nahen Osten bis hin zu hartnäckiger Inflation. Genau diese geringe Positionierung wirkt aber als Treibstoff. Jeder positive Impuls zwingt die Akteure zu schmerzhaften Eindeckungskäufen.

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