Warsh und Lagarde lassen sich weniger in die Karten blicken
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Beim Notenbankforum der Europäischen Zentralbank (EZB) im portugiesischen Sintra haben sich die weltweit wichtigsten Zentralbanker bei einer Podiumsdiskussion zur geldpolitischen Lage geäußert.
Auf die Frage, warum die Leitzinsen beim letzten Zinsentscheid angehoben worden seien, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass man die idealen Voraussetzungen dafür gehabt habe. Die Inflationserwartungen, die Kerninflation und die zugrundeliegende Inflation seien gestiegen und das EZB-Inflationsziel werde den Prognosen zufolge erst 2028 wieder erreicht, sagte Lagarde. Angesichts dieser Rahmenbedingungen sei die Entscheidung zur Zinserhöhung offensichtlich gewesen und einstimmig getroffen worden. Inzwischen seien die Risiken aber besser ausgeglichen als vor einigen Wochen
Fed-Chef Warsh wollte sich ausdrücklich nicht dazu äußern, ob beim nächsten Fed-Zinsentscheid in vier Wochen eine Zinserhöhung ansteht. "Ich möchte, dass wir einen guten familiären Streit führen, wenn wir uns in vier Wochen treffen", sagte er. "Wenn wir in diesen Raum gehen und die Tür schließen, werden wir eine gute Debatte führen. Aber mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen."
