Rekordjagd am Aktienmarkt: So ist man mit dabei!
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An den Aktienmärkten herrscht Partystimmung. Die großen Indizes haben ihre Aufwärtstrends in den vergangenen Tagen fortgesetzt und neue Rekordstände erreicht. Während manche Anleger leider nur von der Seitenlinie zuschauen, sind Anleger, die das Trendfolge- und Momentum-Depot nachbilden, längst investiert.
Nicht aufgrund einer Prognose, eines Bauchgefühls oder eines spontan ausgerufenen Kursziels. Die Positionen wurden eröffnet, weil die klar definierten Regeln unserer Strategien entsprechende Kaufsignale geliefert hatten.
Die 9-Billionen-Dollar-Strategie: Investiert, solange der Trend stimmt
Die Position auf den S&P 500 wurde im Rahmen der sogenannten 9-Billionen-Dollar-Strategie eröffnet. Ihr Grundprinzip ist denkbar einfach: Notiert der S&P 500 auf Schlusskursbasis über seiner 200-Tage-Linie, wird von einem intakten Bullenmarkt ausgegangen und eine gehebelte Long-Position gehalten. Fällt der Index unter die langfristige Durchschnittslinie, wird die Position verkauft und in Cash gewechselt.
Damit versucht die Strategie nicht, das nächste Rekordhoch vorherzusagen. Sie reagiert auf einen bereits vorhandenen Trend und bleibt investiert, solange das regelbasierte Signal positiv ist.
Der folgende Chart zeigt den S&P 500 mit einfacher 200-Tage-Linie (SMA 200) und 130-Tage-Momentum. Am 8. April 2026 überschritt der S&P 500 die 200-Tage-Linie, am Tag danach wurde mit einem zweifach gehebelten ETF eine Long-Position eröffnet. Der 8. und der 9. April sind im Chart mit einem grünen Kreis markiert.
Die Strategie ist sehr einfach, aber liefert trotzdem handfeste Ergebnisse. Seit Mai 2020 wird die Strategie bereits im Trendfolge- und Momentum-Depot umgesetzt. Bis Mitte Oktober 2025 hatte sie dort als einziger Depotbestandteil einen Wertzuwachs von mehr als 200 Prozent erzielt und ein ungehebeltes Buy-and-Hold-Investment im S&P 500 deutlich übertroffen. Seit Herbst 20
DAX und Nasdaq 100: Das 130-Tage-Momentum entscheidet
Die Positionen auf den DAX und den Nasdaq 100 folgen einer verwandten, aber etwas anders aufgebauten Strategie. Entscheidend ist hier nicht die 200-Tage-Linie, sondern die Kursentwicklung während der vergangenen 130 Handelstage – ungefähr eines halben Börsenjahres.
Die Regel lautet:
Positives 130-Tage-Momentum: Das jeweilige Long-Produkt wird gehalten.
Negatives 130-Tage-Momentum: Die Position wird verkauft und das Kapital bleibt zunächst in Cash.
Die Strategie soll also in länger anhaltenden Aufwärtsphasen investiert sein, größere Schwächephasen aber möglichst vermeiden. Für den DAX zeigt ein langfristiger Backtest, dass der einfache Ansatz über drei Jahrzehnte besser abgeschnitten hätte als ein dauerhaftes Investment. Gleichzeitig wären die zwischenzeitlichen Rückgänge geringer ausgefallen.
Im Trendfolge- und Momentum-Depot wird dieses Prinzip sowohl für den DAX als auch für den Nasdaq 100 eingesetzt. Positives Momentum wird dabei mit zweifach gehebelten Long-Produkten umgesetzt; Short-Positionen werden grundsätzlich nicht eingegangen.
Im Nasdaq-100 trat das jüngste Kaufsignal ebenfalls am 8. April auf und die Position wurde am 9. April eröffnet. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase ab Anfang Juni, die zwar zu Kursverlusten aber nicht zu einem Ausstiegssignal führte, konnte sich die Indexposition an letzten Handelstagen wieder deutlich berappeln.
Mehr als 5.000 Euro Buchgewinn mit drei Indexpositionen
Zum Stand vom 5. August 2026 gegen 11:55 Uhr befinden sich alle drei laufenden Indexpositionen deutlich im Plus:
| Position | Kaufdatum | Entwicklung | Gewinn |
|---|---|---|---|
| Xtrackers S&P 500 2x Leveraged Daily Swap UCITS ETF | 09.04.2026 | +31,04 % | +3.721,55 € |
| 2x Long-Produkt auf den DAX | 27.07.2026 | +5,87 % | +198,25 € |
| 2x Long-Produkt auf den Nasdaq 100 | 09.04.2026 | +39,79 % | +1.196,28 € |
Vor allem die Nasdaq-100-Position hat sich mit einem Plus von fast 40 Prozent ausgesprochen stark entwickelt. Auch das Kerninvestment auf den S&P 500 liegt inzwischen mehr als 30 Prozent im Gewinn. Die erst Ende Juli eröffnete DAX-Position steuert nach kurzer Haltedauer bereits ein Plus von gut sechs Prozent bei.
Rekordhoch erreicht: Jetzt Gewinne mitnehmen?
Nach starken Kursanstiegen wächst häufig der Wunsch, Gewinne möglichst schnell zu sichern. Doch ein voreiliger Verkauf würde dem Grundgedanken einer Trendfolgestrategie widersprechen.
Der Momentum-Effekt beschreibt gerade das Phänomen, dass Wertpapiere und Märkte mit einer starken zurückliegenden Entwicklung häufig auch anschließend überdurchschnittlich weiterlaufen. Trends enden nicht zwangsläufig, nur weil ein Index einen Rekordstand erreicht. Neue Höchststände können vielmehr Ausdruck eines besonders stabilen Aufwärtstrends sein.
Deshalb gilt im Depot weiterhin: Nicht die Höhe der Kursgewinne entscheidet über den Ausstieg, sondern das jeweilige Verkaufssignal.
Solange der S&P 500 oberhalb seiner 200-Tage-Linie notiert und das 130-Tage-Momentum bei DAX und Nasdaq 100 positiv bleibt, werden die Positionen grundsätzlich gehalten. Drehen die Signale, wird reagiert – regelbasiert und ohne emotionale Diskussion.
Mit System statt mit Bauchgefühl
Die aktuellen Gewinne zeigen anschaulich, welchen Vorteil ein konsequenter Ansatz haben kann. Anleger, die den genannten Strategien folgen, mussten weder den Beginn der Rekordjagd erraten noch ihre Charts mit Prognosepfeilen vollkritzeln oder Kursziele ausrufen. Entscheidend war, auf die vorhandene technische Stärke zu reagieren und den Positionen anschließend ausreichend Zeit zu geben.
Das Trendfolge- und Momentum-Depot verbindet mehrere systematische Ansätze unter einem Dach. Allen gemeinsam ist dabei das zentrale Prinzip: In Stärke investieren, Schwäche meiden und Entscheidungen anhand klarer Regeln treffen.
Wer die Positionen, Käufe und Verkaufssignale nachvollziehen möchte, erhält im Rahmen von stock3 Select Zugriff auf das Expertendepot.
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Hinweis: Bei den dargestellten Gewinnen handelt es sich um nicht realisierte Wertentwicklungen in einem Musterdepot zum angegebenen Zeitpunkt. Kurse und Positionswerte können sich jederzeit verändern. Gehebelte Produkte verstärken sowohl Gewinne als auch Verluste und können bis zum Totalverlust führen. Vergangene reale oder hypothetische Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.




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