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- IREN Ltd. - WKN: A3C7R6 - ISIN: AU0000185993 - Kurs: 43,830 $ (Nasdaq)
Analyst Reginald Smith sieht IREN auf dem Weg zu einem führenden Neocloud-Anbieter. Rückenwind liefern die strategische Partnerschaft mit NVIDIA, mehrere neue Großkunden und steigende Preise für KI-Rechenleistung. Während entsprechende Verträge früher üblicherweise zu 10 bis 15 USD je Watt abgeschlossen wurden, liegen die Preise inzwischen je nach Lieferzeitpunkt, GPU-Generation und Vertragsdauer bei 15 bis 20 USD oder sogar darüber.
Wiederkehrende Umsätze steigen
IREN hat die für Ende 2026 erwarteten annualisierten wiederkehrenden Umsätze zuletzt mehrfach angehoben. Aus ursprünglich 3,4 Mrd. USD wurden zunächst 3,7 Mrd. USD und inzwischen bis zu 4,0 Mrd. USD. Aktuell verfügt das Unternehmen bereits über rund 1 Mrd. USD an operativem ARR.
Beim Großauftrag mit Microsoft wurde mit Horizon 1 das erste von vier Rechenzentrumsgebäuden mit jeweils 50 MW Leistung übergeben. Die übrigen drei Gebäude mit zusammen 150 MW sollen bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Neben Microsoft und NVIDIA gewann IREN unter anderem Prometheus, Figure AI, Perplexity, Together AI, Fluidstack, Cohere und mehrere weitere KI-Unternehmen als Kunden. Hinzu kommt ein mehrjähriger Vertrag mit einem nicht genannten führenden KI-Labor.
Hohe Preise treffen auf enorme Investitionen
JPMorgan erwartet, dass IREN die für 2027 geplante Kapazitätserweiterung um rund 0,5 GW zu deutlich attraktiveren Konditionen vermarkten kann als frühere Projekte. "Jeder Vertrag oberhalb von 15 USD je Watt wäre für die Finanzentwicklung deutlich wertsteigernd", erklärt Smith. Vorauszahlungen der Kunden in Höhe von bislang 25 bis 50 % könnten weiterhin einen Teil der erforderlichen GPU-Käufe finanzieren.
Die Expansion hat allerdings ihren Preis. IREN plant für das Geschäftsjahr 2027 Investitionen von 25 bis 30 Mrd. USD und rechnet zugleich mit einem erheblichen Anstieg der operativen Kosten. Zudem könnten sich Projekte in Texas verzögern, falls die laufende Überprüfung von Netzanschlussanträgen über die Zwischenwahlen im November hinaus andauert. Positiv wertet JPMorgan, dass Sweetwater 1 und 2 inzwischen vorläufig in das "Batch Zero"-Verfahren des texanischen Netzbetreibers ERCOT aufgenommen wurden.
Fazit: JPMorgan setzt darauf, dass steigende Preise für KI-Infrastruktur und zusätzliche Großaufträge die enorme Investitionsoffensive von IREN rechtfertigen. Das Kurspotenzial ist beträchtlich, doch die Investmentthese bleibt von einer reibungslosen Projektumsetzung, verfügbaren Netzanschlüssen und der Finanzierung der hohen Investitionen abhängig. Zudem muss sich IREN auch laufend neues Geld besorgen, was regelmäßig über die Ausgabe neuer Aktien geschieht. Das bremst die Kursentwicklung seit geraumer Zeit bereits aus.
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| Jahr | 2025 | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. USD | 0,71 | 2,82 | 7,20 |
| Ergebnis je Aktie in USD | -0,47 | -2,44 | -0,27 |
| Gewinnwachstum | - | - | |
| KGV | - | - | - |
| KUV | 24,3 | 6,1 | 2,4 |
| PEG | - | - | |
| *e = erwartet, Berechnungen basieren bei US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten |

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