Kommentar
13:00 Uhr, 06.08.2026

USA und Japan gemeinsam gegen den schwachen Yen

Erstmals seit 1998 intervenierten die USA gemeinsam mit Japan am Währungsmarkt. Das Währungspaar USD/JPY fiel binnen kürzester Zeit von fast 164 auf gut 155. Über die Nachhaltigkeit dieser Bewegung entscheidet wohl eher die Bank of Japan im September, als das US-Finanzministerium.

Die gemeinsame Devisenmarktintervention richtet sich womöglich nur oberflächlich-offiziell allein gegen die Schwäche des JPY. Zusätzlicher Adressat ist der Markt für US-Staatsanleihen, denn Tokio finanzierte frühere Stützungskäufe durch den Verkauf von Anleihen, und das kann Washington derzeit gar nicht gebrauchen. Deswegen geht man denWeg über die Verpfändung von Anleihen, wie Brad Setser vom Council on Foreign Relations in einem Bloomberg-Podcast erläutert.

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