Kommentar
14:59 Uhr, 09.06.2020

US-Notenbank Fed tut zu wenig

Es klingt absurd, dass es nicht reichen soll, wenn die Notenbank 3 Billionen in den Markt pumpt. Genauso ist es aber.

Die US-Notenbank hat ihre Bilanzsumme in diesem Jahr bereits um 3 Billionen Dollar erweitert. Das Tempo nahm zuletzt jedoch merklich ab. Zeitweise flossen mehr als 500 Mrd. pro Woche in den Markt. Inzwischen ist dieser Wert auf 60 Mrd. gesunken und diese 60 Mrd. gehen auch nicht vollständig in Wertpapierkäufe. Ein Teil dieser Bilanzvergrößerung ist den diversen Kreditprogrammen geschuldet. Das Paycheck Protection Program, bei dem Banken an kleinere Unternehmen Kredite vergeben, können an die Notenbank verkauft werden, sodass die Bankbilanzen davon nicht belastet werden. In der letzten Woche wurden Anleihen und Hypothekenpapieren nur noch in einem Umfang von 2 Mrd. gekauft. Der Rest floss in Kreditprogramme wie das Paycheck Protection Program, Kreditlinien mit anderen Notenbanken und Liquidität für Kommunalanleihen...

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 11,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 11,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar

Das könnte Dich auch interessieren

Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

Mehr über Clemens Schmale
  • Makroökonomie
  • Fundamentalanalyse
  • Exotische Basiswerte
Mehr Experten