Kommentar
14:48 Uhr, 03.04.2026

US-Arbeitsmarkt erholt sich deutlich im März

Nach einer sehr schwachen Entwicklung im Vormonat kamen im März wieder zahlreiche neue Stellen in der US-Wirtschaft hinzu. Die Arbeitslosenquote ging überraschend zurück.

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  • ISIN: US78378X1072Kopiert
    Kursstand: 6.582,69 Pkt (Cboe) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • ISIN: US6311011026Kopiert
    Kursstand: 24.045,53 Pkt (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 6.582,69 Pkt (Cboe)
  • Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 24.045,53 Pkt (Nasdaq)
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 46.504,67 Pkt (NYSE)

Auf dem US-Arbeitsmarkt wurden außerhalb der Landwirtschaft im März netto und saisonbereinigt 178.000 neue Stellen geschaffen, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) an Karfreitag mitgeteilt hat. Erwartet wurde hingegen nur ein Stellenaufbau um 65.000 Stellen.

Im Vormonat Februar hatte sich der US-Arbeitsmarkt sehr schwach entwickelt. Nach nun revidierten Angaben gingen im Februar 133.000 Stellen verloren, nachdem zunächst ein Verlust von 92.000 Stellen gemeldet worden war. Dabei spielten verschiedene Sonderfaktoren wie ein Streik im Gesundheitssektor sowie schlechtes Wetter eine Rolle. Im Januar wurden den revidierten Angaben zufolge 160.000 neue Stellen geschaffen, nach zuvor gemeldeten 126.000 Stellen.


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Die separat ermittelte Arbeitslosenquote ging überraschend von 4,4 % im Februar auf 4,3 % im März zurück, während eine stabile Quote erwartet wurde.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im März um 0,2 % gegenüber dem Vormonat zu, erwartet wurde ein Anstieg um 0,3 %.

Fazit: Nach einer sehr schwachen Entwicklung im Februar hat sich der US-Arbeitsmarkt im März erholt. Der Wegfall zahlreicher Stellen im Februar war wohl auf verschiedene Sonderfaktoren zurückzuführen und kein Anzeichen für eine zyklische Abkühlung der US-Wirtschaft. Im März wiederum scheinen der Krieg im Nahen Osten und die gestiegenen Treibstoffpreise die Wirtschaft noch nicht so stark belastet zu haben, dass Unternehmen mit einem deutlichen Stellenabbau darauf reagierten. Insgesamt untermauern die Daten das Bild einer weiterhin überraschend soliden Entwicklung der US-Wirtschaft.

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