ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Sentix-Konjunkturindex Deutschland steigt im Januar
Die Meinung von Investoren zur deutschen Wirtschaft hat sich im Januar etwas verbessert, was besonders die Wachstumserwartungen betraf. Der von dem Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindex stieg nach zwei Rückgängen in Folge wieder etwas, und zwar auf minus 16,4 (Vormonat: minus 22,7) Punkte. Der Index der Lagebeurteilung erhöhte sich auf minus 36,0 (minus 41,8) Punkte und der Index der Erwartungen auf plus 5,5 (minus 1,3) Punkte. "Zum Jahresauftakt zeigt sich in Deutschland eine signifikante Verbesserung der konjunkturellen Stimmung", konstatiert Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy, ohne dafür einen Grund nennen zu können.
Dollar mit Fed-Vorladung unter Druck - Coba: Risikoprämie steigt
Der Dollar steht unter Druck, gemessen am Dollarindex wertet er um 0,3 Prozent ab. Der Euro zieht von 1,1640 am späten Freitag auf 1,1680 Dollar an. Die Fed habe eine Erklärung veröffentlich, in der ihr Vorsitzender Jerome Powell mitteilte, dass die Notenbank Vorladungen des US-Justizministerium erhalten habe, wie Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen erläutert. Es drohe demnach eine Klage aufgrund der Renovierungsarbeiten des Fed-Hauptquartiers. Powell habe aber ungewöhnlich deutlich klargemacht, dass dies ein Vorwand sei. Vielmehr sei der Zweck, Einfluss auf die US-Geldpolitik zu nehmen.
Trump leitet Venezuelas Öl von China in die USA um
Beim Eingreifen der USA in Venezuela ist aus Sicht von Rabobank-Analysten nicht der Umfang der Ölreserven des Landes entscheidend. "Vielmehr ist es die Tatsache, dass es sich um schweres Öl handelt, das für Raffinerien am US-Golf geeignet ist", schreiben sie in einem Kommentar. Der Export zu chinesischen Raffinerien, die unter der Annahme einer sicheren Versorgung errichtet worden seien, werde nun unterbunden. "Damit wächst die Gefahr, dass chinesische Raffinerien zu wertlosen Vermögenswerten verkommen, was Chinas Energiesicherheit bedroht", erläutern sie.
DJG/DJN/apo
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