Kommentar
21:57 Uhr, 21.01.2026

Trump: Grönland-Zölle werden nicht umgesetzt

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die ursprünglich zum 1. Februar 2026 geplanten Strafzölle wegen Grönland nicht umzusetzen. Grund ist eine grundsätzliche Einigung mit der NATO zu Grönland und zur Arktisregion.

Erwähnte Instrumente

  • Dow Jones
    ISIN: US2605661048Kopiert
    Kursstand: 49.080,88 Pkt (NYSE) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.080,88 Pkt (NYSE)

Trump erklärte am Mittwoch, man habe nach einem „sehr produktiven Treffen“ mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte einen Rahmen für einen künftigen Deal zu Grönland und zur gesamten Arktisregion vereinbart. Infolgedessen werde er die geplanten Zölle gegen europäische Länder nicht in Kraft setzen.

Auf Truth Social schrieb Trump:

"Auf Grundlage eines sehr produktiven Treffens mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben wir den Rahmen für ein zukünftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und tatsächlich die gesamte Arktisregion geschaffen. Diese Lösung wird, sofern sie zustande kommt, eine großartige für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle NATO-Staaten sein. Auf Basis dieses Verständnisses werde ich die für den 1. Februar geplanten Zölle nicht in Kraft setzen. Weitere Gespräche finden derzeit in Bezug auf [den Raketenschutzschirm] Golden Dome und dessen Bedeutung für Grönland statt. Weitere Informationen werden im Verlauf der Gespräche bereitgestellt. Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Sonderbeauftragter Steve Witkoff sowie bei Bedarf weitere Personen werden für die Verhandlungen verantwortlich sein – sie werden mir direkt berichten. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit."

Am Nachmittag hatte Trump in einer Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos zwar den Anspruch der USA auf Grönland bekräftigt, gleichzeitig aber erklärt, dass man keine Gewalt anwenden wolle.

Fazit/Marktreaktionen: Nach der Rücknahme der Grönland-Zölle reagierten die US-Börsen mit weiteren Kursgewinnen. Bereits am Nachmittag erholten sich die US-Indizes deutlich, nachdem Trump in Davos gesagt hatte, dass er in Bezug auf Grönland keine Gewalt anwenden wolle. Der Goldpreis rutschte deutlich ab. Trump hatte vermutlich die negativen Kursreaktionen auf seine neuen Zolldrohungen deutlich unterschätzt.

Intraday-Entwicklung wichtiger Basiswerte (Indikationen)
Statischer Chart
Live-Chart
  • ()
    TTMzero Indikation

Passende Produkte

WKN Long/Short KO Hebel Laufzeit Bid Ask
Keine Ergebnisse gefunden
Zur Produktsuche

1 Kommentar

Du willst kommentieren?

Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.

  • für freie Beiträge: beliebiges Abonnement von stock3
  • für stock3 Plus-Beiträge: stock3 Plus-Abonnement
Zum Store Jetzt einloggen
  • Bankrott
    Bankrott

    the Clown show continues..... wie immer. Bis zum nächsten Mal.....

    UND TÄGLICH GRÜSST DAS TRUMPELTIER.....

    22:55 Uhr, 21.01.