STRYKER verunsichert Anleger: Zwei Problemfelder bringen die Prognose ins Wanken
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Lieferprobleme im Geschäft mit Gefäßeingriffen dauern länger als erwartet, zugleich entwickelt sich der Markt für Hüft- und Knieimplantate schwächer. Die Aktie verlor während des Analystencalls rund 7 %.
Besonders heikel ist die Lage im Bereich Peripheral Vascular. Stryker hatte damit gerechnet, die infolge eines Cyberangriffs entstandenen Produktionsprobleme im dritten Quartal weitgehend zu beheben. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Einschränkungen dürften nun bis ins vierte Quartal hineinreichen.
Bereits im zweiten Quartal belastete das Geschäft das organische Wachstum des Konzerns um schätzungsweise 70 bis 80 Basispunkte. Für das dritte Quartal erwartet Wells eine ähnlich hohe Belastung. Stryker priorisiert derzeit seine wichtigsten Bestandskunden, kann aber nach eigener Aussage weder den gesamten Kundenstamm zuverlässig versorgen noch neue Kunden gewinnen.
