Strategy mit Milliarden-Rückkauf: Dividendenpuffer schmilzt deutlich
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Wie bereits angekündigt hat Strategy diesmal keine Bitcoin, sondern eigene Schulden zurückgekauft. Das Unternehmen von Michael Saylor hat Wandelanleihen im Nennwert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückerworben. Bezahlt wurden dafür rund 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Null-Kupon-Anleihen würden eigentlich bis 2029 laufen. Finanziert wurde der Rückkauf aus den Cash-Reserven des Unternehmens. Nach dem Deal sollen die liquiden Mittel von Strategy damit nur noch bei rund 871 Millionen US-Dollar liegen. Der Puffer, der Investoren eigentlich Sicherheit für die Finanzierung der Dividenden auf die Vorzugsaktien geben sollte, schmilzt damit spürbar.
Cash-Reserve schrumpft deutlich
Strategy hatte diesen Cash-Bestand aufgebaut, um die laufenden Ausschüttungen auf seine Preferred Stocks besser abzusichern. Diese Instrumente spielen im Finanzierungsmix des Bitcoin-Unternehmens eine immer wichtigere Rolle. Über sie sammelt Strategy Kapital ein, ohne direkt neue klassische Schulden aufzunehmen. Dafür entstehen aber regelmäßige Dividendenverpflichtungen. Je niedriger die Cash-Reserve, desto stärker rückt die Frage in den Vordergrund, wie lange Strategy diese Ausschüttungen komfortabel aus der Liquidität bedienen kann. Zum aktuellen Zeitpunkt reicht sie damit nur noch für die Dividendenverpflichtungen der nächsten acht Monate.
Der Rückkauf verbessert zwar die Bilanzstruktur. Nach Abschluss der Transaktion sinken die ausstehenden Schulden von 8,2 Milliarden auf 6,7 Milliarden US-Dollar. Strategy nutzt den Moment also, um Verbindlichkeiten unter Nennwert aus dem Markt zu nehmen. Aus Sicht der Kapitalstruktur kann das sinnvoll sein. Für Investoren ist es dennoch ein Signal, dass die Liquiditätsfrage beim Bitcoin-Treasury-Modell nicht verschwunden ist. Aufgrund der Skalierung der Vorzugsaktie Stretch wird Strategy teils gar mit einem Ponzi Scheme verglichen.
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