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16:29 Uhr, 18.06.2026

Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Drahtzieher bekennt sich schuldig

Im milliardenschweren HyperFund-Verfahren hat "Bitcoin Rodney" ein Geständnis abgelegt. Dem Krypto-Promoter drohen nun mehrere Jahre Haft.

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Einer der bekanntesten Krypto-Betrüger der vergangenen Jahre hat vor einem US-Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Rodney Burton, besser bekannt unter dem Namen “Bitcoin Rodney”, räumte seine Beteiligung an einem milliardenschweren Krypto-Betrugsfall ein. Der Fall zählt zu den größten Verfahren dieser Art in den Vereinigten Staaten.

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Den Ermittlern zufolge soll Burton gemeinsam mit weiteren Beteiligten Anleger mit unrealistischen Renditeversprechen angelockt haben. Über verschiedene Krypto- und Investmentprogramme wurden dabei Milliardenbeträge eingesammelt. Viele Investoren verloren einen Großteil ihres eingesetzten Kapitals.

Krypto-Betrug in Milliardenhöhe

Im Zentrum des Falls steht das Investmentprogramm HyperFund, das laut US-Behörden ein Volumen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar erreichte. Anlegern wurden tägliche Renditen von 0,5 bis 1 Prozent versprochen, bis sich ihre ursprüngliche Investition verdoppelt oder sogar verdreifacht hätte.

Den Ermittlern zufolge schleuste Burton Investorengelder über Firmen, die sich als Beratungsunternehmen ausgaben. Tatsächlich dienten diese Gesellschaften als Zahlungsabwicklungsstellen für das HyperFund-Netzwerk. Für seine Rolle erhielt Burton laut Staatsanwaltschaft mindestens 7,85 Millionen US-Dollar.

HyperFund begründete die versprochenen Auszahlungen mit angeblichen Einnahmen aus groß angelegten Krypto-Mining-Aktivitäten. Die Staatsanwaltschaft bestreitet jedoch, dass diese Geschäfte in dem behaupteten Umfang existierten. Ab 2021 wurden Auszahlungen an Investoren eingeschränkt.

Mit seinem Schuldeingeständnis vermeidet Burton einen langwierigen Gerichts-Prozess. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft. Die Urteilsverkündung ist für den 23. Juli angesetzt.

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