STRATEC schafft die Wende, doch der Ausblick bleibt unsicher
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Entwarnung wäre dennoch verfrüht: Fast das gesamte für 2026 versprochene Wachstum soll erst im Jahresendgeschäft entstehen. Damit bleibt der bestätigte Ausblick stärker als üblich von Bestellungen in wenigen Monaten abhängig.
Im ersten Halbjahr sank der Konzernumsatz nominal um 5,1 % auf 112,5 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug das Minus 3,3 %. Im zweiten Quartal drehte die Entwicklung jedoch ins Plus. Der Umsatz stieg um 1,5 % auf 59,1 Mio. EUR, währungsbereinigt lag das Wachstum bei 2,4 %. Noch deutlicher fiel die Erholung beim Ergebnis aus: Das adjustierte EBIT kletterte im Quartal um 125,3 % auf 7,0 Mio. EUR, die entsprechende Marge verbesserte sich von 5,4 % auf 11,9 %.
Damit wurde nahezu das gesamte bereinigte operative Halbjahresergebnis im zweiten Quartal verdient. Für die ersten sechs Monate weist STRATEC ein adjustiertes EBIT von 7,7 Mio. EUR aus, 8,9 % weniger als im Vorjahr. Die Marge gab lediglich von 7,2 % auf 6,9 % nach. Das adjustierte Konzernergebnis sank um 17,4 % auf 4,1 Mio. EUR, das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,41 EUR auf 0,34 EUR.
