Analyse

STABILUS - Bislang kein Durchkommen

Auch das zweite Quartal 2020/21 verlief beim Automobilzulieferer Stabilus erfreulich. Die Aktie dreht aktuell Warteschleifen unterhalb des Jahreshochs. Was wäre bei einem Ausbruch möglich?

Erwähnte Instrumente

  • Stabilus SE - WKN: STAB1L - ISIN: DE000STAB1L8 - Kurs: 66,250 € (XETRA)

Der Automobilzulieferer Stabilus hat heute die Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 bekannt gegeben. Der Umsatz wuchs organisch gegenüber dem Vorjahresquartal um 15,2 % auf 244,0 Mio. EUR. Das bereinigte EBIT kletterte von 31,1 auf 38,0 Mio. EUR. Unterm Strich erzielte Stabilus ein Ergebnis von 25,9 Mio. EUR, deutlich mehr als die 18,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Die bereits angehobene Jahresprognose bestätigte das Management. Demnach soll der Umsatz eine Spanne zwischen 900 und 950 Mio. EUR erreichen und die EBIT-Marge in einem Korridor zwischen 13 bis 15 % stehen.

Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Büchsner kommentiert: "Nach einem guten Start in das Geschäftsjahr zeigt sich die Fortsetzung dieser positiven Tendenz im zweiten Quartal sogar noch stärker. Neben einer hervorragenden Entwicklung im Bereich Automotive fand auch unser Industriegeschäft wieder zurück in die Wachstumsspur. Vor dem Hintergrund der Gesamtentwicklung im ersten Halbjahr blicken wir optimistischer auf das Geschäftsjahr und haben unsere Prognose wie bereits angekündigt entsprechend für Umsatz und EBIT-Marge angehoben. Mit einem im März erstmalig platzierten Schuldscheindarlehen sowie der positiven Entwicklung des freien Cashflows verfügen wir zudem über eine komfortable Liquiditätssituation, die uns Flexibilität bei der Umsetzung unserer Wachstumspläne bietet."

Aus charttechnischer Sicht hat die Stabilus-Aktie das Vor-Corona-Niveau bereits wieder erreicht. Der ehemalige Widerstand bei 64,55 EUR dient als neue Unterstützung. Erst darunter dürfen Schnäppchenjäger auf ein mögliches Abstauben im Bereich der Unterstützung von 57,55 EUR hoffen. Dort wird in Kürze auch der EMA50 Woche verlaufen. Auf der Oberseite sollte der Weg für die Bullen über der Marke von 70 EUR frei sein. Die nächsten mittelfristigen Ziele lauten in diesem Fall 77,85 und 89,35 EUR.


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Jahr 2020 2021e* 2022e*
Umsatz in Mrd. EUR 0,82 0,94 1,02
Ergebnis je Aktie in EUR 1,27 3,24 3,71
Gewinnwachstum 155,12 % 14,51 %
KGV 52 20 18
KUV 2,0 1,7 1,6
PEG 0,1 1,2
Dividende je Aktie in EUR 0,50 1,00 1,05
Dividendenrendite 0,75 % 1,51 % 1,58 %
*e = erwartet
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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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