Analyse
13:30 Uhr, 26.08.2026

SOFTWAREONE liefert stark ab - Aktie springt auf neues Hoch!

SoftwareOne hat die Integration des norwegischen Wettbewerbers Crayon schneller vorangetrieben als geplant und profitiert bereits kräftig von den Kostensynergien.

Operativ fällt das erste Halbjahr stark aus. Ein Teil des Wachstums wurde allerdings durch vorgezogene Vertragsverlängerungen und die Umstellung von Microsoft-Lizenzmodellen begünstigt. Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Dynamik deshalb abschwächen.

Auf vergleichbarer kombinierter Basis stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 währungsbereinigt um 11,6 % auf 818,3 Mio. CHF. Im zweiten Quartal lag das Wachstum bei 10,4 %. Die Zahlen unterstellen, dass Crayon bereits seit Anfang 2024 zum Konzern gehört hätte. Nach IFRS erhöhte sich der ausgewiesene Umsatz aufgrund der erstmaligen Konsolidierung von Crayon um 68,2 %.

Das bereinigte EBITDA legte auf vergleichbarer Basis um 35,5 % auf 203,8 Mio. CHF zu. Die Marge verbesserte sich um 4,5 Prozentpunkte auf 24,9 %. Im zweiten Quartal erreichte sie sogar 28,9 %. Das ausgewiesene EBITDA stieg auf 185,4 Mio. CHF, entsprechend einer Marge von 22,7 %. Unter dem Strich verdiente SoftwareOne 54,3 Mio. CHF nach 9,9 Mio. CHF im Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich von 29,6 Mio. auf 70,6 Mio. CHF.

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