Kommentar
16:16 Uhr, 19.02.2024

So brenzlig, dass es kaum gutgehen kann

Wer dem Aktienmarkt aktuell keine Stabilität zutraut, hat die Argumente auf seiner Seite. Zwei Indikatoren mahnen zur Vorsicht.

Die meiste Zeit ist der Aktienmarkt robuster als man denkt. Die vergangenen anderthalb Jahre kann man dafür als Beweis anführen. An Krisen hat es in der Welt nicht gemangelt. Ebenso nicht an Rezessionsprognosen. Selbst dort, wo es zur Rezession kam, etwa in Deutschland, stieg der Aktienmarkt einfach weiter.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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