Analyse
09:15 Uhr, 27.03.2025

SMA SOLAR - Droht ein Liquiditätsengpass?

Das Geschäftsjahr 2024 war eines der schwierigsten in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte von SMA Solar.

Ein Einbruch in der Nachfrage nach Solaranlagen, insbesondere in den Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions, aufgrund sinkender Strompreise, hoher Zinsen und einer allgemein angespannten wirtschaftlichen Lage belastete die Geschäftsentwicklung erheblich. Im Ergebnis musste SMA die Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2024 signifikant nach unten korrigieren. Besonders auffällig war der dramatische Rückgang im Bereich Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions, der im Vergleich zum Vorjahr um rund 68 Prozent auf 354 Mio. € einbrach. Dem gegenüber steht jedoch eine positive Entwicklung im Segment Large Scale & Project Solutions, das mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. € einen Zuwachs von 42 Prozent verzeichnen konnte.

Trotz dieser schwierigen Marktbedingungen bleibt SMA auf Kurs, um sich langfristig zu stabilisieren. Dies ist vor allem durch ein umfassendes Restrukturierungs- und Transformationsprogramm zu erwarten, das seit Mitte 2024 umgesetzt wird. Dabei zielt das Unternehmen auf Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen ab, was die EBITDA-Marge positiv beeinflussen soll. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatz in einer Bandbreite von 1.500 bis 1.650 Mio. € (erwartet 1,53 Mrd. EUR) prognostiziert, wobei die SMA Gruppe im zweiten Halbjahr eine Belebung des Auftragsgehalts im Bereich Home & Business Solutions erwartet.

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