Bitcoin outperformt US-Aktien und Gold trotz Iran-Krieg – das sind die Gründe
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Der Krieg im Nahen Osten kennt noch keinen Sieger. Anders sieht es an den Finanzmärkten aus. Hier zeigt sich: Bitcoin hat seit Beginn des Konflikts andere Assetklassen deutlich outperformt.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar stieg die Kryptowährung um gut 7 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt BTC bei 71.500 US-Dollar, ein leichtes Tagesplus von 1,4 Prozent. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Solana legten insgesamt um 7 beziehungsweise 4,5 Prozent zu.
Der US-Aktienindex S&P 500 büßte im gleichen Zeitraum 3 Prozent ein. Inflationssorgen sowie die Angst vor steigenden Zinsen der Notenbank Fed hatten in den letzten Tagen die Stimmung an der Wall Street gedrückt.
Ein Asset, auf das man in Krisenzeiten eigentlich immer vertrauen konnte, ist Gold. Umso erstaunlicher, dass der Preis für eine Feinunze seit Kriegsbeginn um fast 4 Prozent gefallen ist. Den Krypto-Space freut’s, kann man nun wieder behaupten: Bitcoin sei das bessere Gold.
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Warum Bitcoin gerade so gut performt
Dass Bitcoin gerade so gut gegenüber traditionellen Assets abschneidet, lässt sich auf mehrere Gründe zurückführen. Eine gängige Meinung unter Krypto-Analysten: Der Kriegsbeginn sei bei Bitcoin schon vorher eingepreist worden, unter anderem bei Crash Ende Januar. Als der Konflikt dann letztlich ausbrach, sei der Verkaufsdruck entsprechend gering gewesen.
Zudem gab es Berichte, wonach die iranische Bevölkerung nach Kriegsausbruch in einer Erstreaktion in Bitcoin geflüchtet sei. Die Analysefirma Elliptic sah einen sprunghaften Anstieg an Abflüssen der größten Krypto-Börse des Iran, die mutmaßlich an Krypto-Börsen im Ausland gesendet wurden.
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Weil der Krieg sich mittlerweile auf die ganze Region am Arabischen Golf ausgeweitet hat, sehen Experten auch die Möglichkeit, dass betroffene Anleger über die Kryptowährung ihr Vermögen außer Landes schaffen.
Nicht zuletzt dürfte auch die Wall Street ordentlich Schützenhilfe geleistet haben. Laut Daten von SoSoValue flossen seit Beginn des Konflikts etwa 1,3 Milliarden US-Dollar in die Bitcoin ETFs.
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