Server-Kollaps bei Amazon: Das steckt hinter der Coinbase-Störung
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Die Cloud-Sparte von Amazon arbeitet seit Freitagmorgen unter Hochdruck an der Kühlung eines Rechenzentrums in Nord-Virginia. Eine gefährliche Temperatursteigerung beeinträchtigt dort die Hardware massiv. In einer Statusmeldung erklärt Amazon Web Services: “Wir beobachten erste Anzeichen einer Erholung und arbeiten weiter daran, die Temperaturen auf ein normales Niveau zu senken.” Das scheint mit Bitcoin und Co. erst einmal nicht viel zu tun zu haben. Hat es aber.
Coinbase stoppt den Handel
Denn: Der Infrastruktur-Ausfall trifft die Krypto-Börse Coinbase besonders hart. US-Kunden berichten über massive Performance-Probleme sowohl in der mobilen App als auch in der Webansicht. Coinbase reagiert darauf mit einer Einschränkung der Funktionen.
Coinbase experienced service disruptions due to increased temperatures in the affected Availability Zone (use1-az4) in the AWS US-EAST-1 Region.
We will begin the process to re-enable trading on our markets shortly. All markets would be placed in “Cancel Only” mode before we…
— Coinbase Support (@CoinbaseSupport) May 8, 2026
“Wir werden den Prozess zur Reaktivierung des Handels auf unseren Märkten in Kürze einleiten”, gibt das Unternehmen bekannt. Vorab versetzt die Börse alle Märkte in den sogenannten “Cancel Only”-Modus, damit Nutzer ihre Aufträge verwalten können, bevor der reguläre Handel wieder startet. Das Unternehmen betont zudem ausdrücklich die Sicherheit der Gelder.
Warum das bei Bitcoin nicht passieren kann
Derartige Probleme haben schon häufig zu einem weltweiten Ausfall der Infrastruktur geführt. Nach einer Panne bei Microsoft kam es beispielsweise zu globalen Problemen bei Diensten von Fluggesellschaften, bei Notrufmeldungen, bis hin zu Banktransaktionen.
An dieser Stelle rückt Blockchain-Technologie in den Fokus. Ihr grundlegendes Prinzip unterscheidet sich deutlich von klassischen Infrastrukturen. Netzwerke wie Bitcoin funktionieren ohne zentrale Instanz. Tausende global operierende und unabhängige Knoten sichern den Betrieb.
Diese Struktur führt zu hoher Ausfallsicherheit; selbst wenn einzelne Teile des Netzwerks ausfallen, bleibt das System funktionsfähig. Historische Daten zeigen eine nahezu durchgehende Verfügbarkeit: Mit einer Uptime von 99,99 Prozent schlägt Bitcoin jedes andere Netzwerk auf der Welt.
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