SENTIX - Die Edelmetalle sind jetzt "zu teuer"!
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- Ten-Year U.S. Treasury Notes FuturesKursstand: 111,72 $ (ARIVA Indikation) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
- NVIDIA Corp. - WKN: 918422 - ISIN: US67066G1040 - Kurs: 187,680 $ (Nasdaq)
- Ten-Year U.S. Treasury Notes Futures - WKN: 969019 - ISIN: XC0009690196 - Kurs: 111,72 $ (ARIVA Indikation)
Auch bei Anleihen nimmt das Grundvertrauen spürbar ab, was auf zunehmende Belastungen hindeutet. Zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Gemengelage zählt der Euro, der von den Umschichtungen der Investoren zu profitieren scheint.
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Wir haben ein Vertrauensproblem
- Das Grundvertrauen in US-Aktien bröckelt weiter und liegt inzwischen nur noch knapp über dem Niveau vom Juni 2025. Das signalisiert eine zunehmende Skepsis im breiten Markt. Auffällig ist jedoch der Stimmungsumschwung bei institutionellen Investoren, deren Grundvertrauen deutlich zulegt und damit ein konstruktives Signal sendet. Die Quelle dieser neuen Zuversicht bleibt allerdings unklar, zumal der Bondmarkt derzeit kaum als tragfähige Begründung dient.
- Das Grundvertrauen in deutsche Aktien verharrt auf der Stelle und bleibt insgesamt neutral. Gleichzeitig hält sich ein ausgeprägter kurzfristiger Optimismus im Sentiment mit einem Plus von 17 Prozentpunkten. Der Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen unterstreicht jedoch die Fragilität des aktuellen Setups.
- Bei US-Treasuries schwindet das Grundvertrauen rapide. Innerhalb nur einer Woche ist es um 12 Prozentpunkte eingebrochen und markiert den tiefsten Stand seit April 2025, während auch das Sentiment mit minus 26 Prozentpunkten deutlich absackt. Die Kombination beider Indikatoren spricht für einen klar negativen Impuls, der ausdrücklich nicht als konträres Kaufsignal zu verstehen ist. Ein ähnlich belastetes Bild zeigt sich beim Bund-Future. Trotz steigender Renditen erkennen Anleger keinen Value, stattdessen dominieren Unbehagen und Sorgen mit Blick auf die weiter steigenden japanischen Langfristzinsen, die zusätzlichen Druck auf den globalen Zinsverbund ausüben.
- Mit dem Erreichen der Marke von 100 USD reißt die Wertwahrnehmung im Silberpreis spürbar ab. Das Grundvertrauen erfährt einen massiven Strömungsabriss und zieht inzwischen auch die Positionierung der Anleger nach unten. Die Dynamik des Rückgangs ist mit minus 29 Prozentpunkten innerhalb von sechs Wochen außergewöhnlich hoch. Vor diesem Hintergrund erscheint das Risiko einer deutlich ausgeprägten Korrektur im Silberpreis hoch.
Fazit: Die Edelmetalle brauchen dringend eine Verschnaufpause. Im globalen Anleihemarkt braut sich derweil weiteres Unbehagen zusammen. Die Zinsen am langen Ende könnten folglich, trotz sinkender kurzfristiger Zinsen, weiter zulegen. Eine explosive Mischung, die auch dem Aktienmarkt zusetzen könnte. Der Bitcoin kann bislang von dieser Mischung kaum profitieren.

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