Schwieriges Fahrwasser
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Schwieriges Fahrwasser
Der DAX® befindet sich aktuell in einer von größeren Schwankungen geprägten, fragilen Marktphase. Der gestrige „high wave doji“ unterstreicht diese Aussage eindrucksvoll, zumal auch die jüngste Aufwärtskurslücke vollständig geschlossen wurde. Um die angeschlagene Chartsituation nachhaltig zu verbessern, müssten die deutschen Standardwerte indes die Schlüsselzone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.166 Punkten), der Nackenlinie des ausgeprägten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 3. März (24.367 zu 24.577 Punkte) überwinden. Ohne eine positive Weichenstellung verharrt das Aktienbarometer weiterhin in schwierigem Fahrwasser. Unterstützungen auf der Unterseite bestehen derzeit in Form des unteren Bollinger Band (akt. bei 23.180 Punkten) sowie den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 22.943/22.928 Punkten. Für einen weiteren Bremsklotz sorgen die langfristigen Indikatoren. So verfestigt sich das jüngste MACD-Ausstiegssignal auf Monatsbasis – und zwar auf historisch hohem Niveau. Auch der Monats-RSI generiert gerade ein neues Verkaufssignal – nachdem der Oszillator zuvor das gesamte Jahr 2025 in seinem oberen Extrembereich verharrte.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
“morning star” macht Mut
Von Ende Oktober bis Ende Februar erlebte die Palo Alto-Aktie eine harte Preiskorrektur. In der Spitze musste der Technologietitel dabei Kursverluste vom Allzeithoch bei knapp 224 USD bis auf unter 140 USD verkraften. Nach dem „drawdown“ von 36 % ist das Papier jetzt wieder einen Blick wert. Zunächst bilden die Vorgängertiefs bei 144/142 USD einen wichtigen horizontalen Rückzugsbereich. Darüber hinaus hat die Aktie auf dieser Basis einen idealtypischen „morning star“ ausgeprägt (siehe Chart). Isoliert betrachtet, bildete die Wochenkerze von Ende Februar bereits einen klassischen „Hammer“. In der Summe liegen zwei verschiedene Kerzenumkehrmuster vor, welche einen Gezeitenwandel dokumentieren. Per Saldo dürfte der Technologietitel damit das Schlimmste überstanden haben. Gelingt die Rückeroberung des Augusttiefs (165 USD), dann dürften die Tiefpunkte bei rund 180 USD bzw. die 38-Wochen-Linie (akt. bei 188,72 USD) die nächsten Anlaufziele definieren. Als Absicherung auf der Unterseite ist dagegen die Haltezone bei 144/142 USD prädestiniert, deren Rebreak es in Zukunft unbedingt zu verhindern gilt.
PALO ALTO NETWORKS (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart PALO ALTO NETWORKS
Quelle: LSEG, tradesignal²
Pullback als 2. Chance?
Von Dezember 2021 bis zum Frühjahr 2025 erlebte die Pfizer-Aktie eine echte Dürreperiode, in deren Verlauf der Pharmatitel von über 60 USD auf noch gut 20 USD zurückfiel. Im April und Mai vergangenen Jahres hat das Papier dann auf dieser Basis zwei „Hammer“-Umkehrformationen in Folge ausgebildet (siehe Chart). Dieses konstruktive Kerzenmuster liegt zur zusätzlichen Bestätigung auch in der höheren Zeitebene auf Quartalsbasis vor. Einer unserer Lieblingsansätze und eine absolute Stärke der Technischen Analyse – die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen – dokumentiert also den laufenden Gezeitenwandel. Letzterer wird von einem neuen MACD-Kaufsignal begleitet. Diesem Beispiel ist der Aroon jüngst gefolgt und ist inzwischen ebenfalls wieder freundlich zu interpretieren. Darüber hinaus liegt im Verlauf des RSI eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Die horizontalen Hürden bei 31,50 USD definieren jetzt den nächsten Widerstandsbereich, wobei die 38-Monats-Linie (akt. bei 29,02 USD) auf dem Weg in diese Region ein wichtiges Etappenziel markiert. Das Februartief bei 25,30 USD gilt es dagegen, zukünftig nicht mehr zu unterschreiten.
Pfizer (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Pfizer
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer






