Analyse
07:30 Uhr, 09.07.2026

SCHOTT PHARMA – Der Wendepunkt kommt schneller als gedacht

Vor zwei Tagen war es noch eine Analystenthese. Jetzt liefert Schott Pharma selbst die passende Bestätigung. Die Deutsche Bank hatte die Aktie gerade erst von "Hold“ auf "Buy“ hochgestuft und den Wendepunkt ausgerufen.

Nun legt das Unternehmen vorläufige Zahlen für das dritte Quartal vor und hebt die Jahresprognose an. Für eine Aktie, die zuletzt vor allem mit Zweifeln an der Wachstumsdynamik zu kämpfen hatte, ist das ein wichtiger Befreiungsschlag. Wir berichteten an dieser Stelle.

Schott Pharma erwartet auf Basis vorläufiger Zahlen für das dritte Quartal 2026 jetzt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund 8 %. Das liegt deutlich über der aktuellen Markterwartung von 3,5 %, die auf dem Vara-Konsens vom 6. Juli basiert. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei rund 27 % liegen. Hier ist die Botschaft etwas weniger spektakulär, denn der Konsens lag zuletzt bei 27,5 %. Entscheidend ist aber: Die Profitabilität bleibt auf hohem Niveau, während das Wachstum wieder sichtbar anzieht.

Genau das war der Kern der Deutsche-Bank-These. Analyst Falko Friedrichs hatte argumentiert, dass Schott Pharma die operative Talsohle hinter sich lassen dürfte und die zweite Hälfte des Geschäftsjahres deutlich stärker ausfallen sollte. Diese Einschätzung wird durch die neuen Unternehmensangaben nun gestützt.

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