SANDISK - KI-Boom ohne Ende?
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Beim Aufbau der KI-Infrastruktur stand bislang vor allem ein Speicherprodukt im Rampenlicht: High Bandwidth Memory, kurz HBM. Der besonders schnelle DRAM-Speicher sitzt unmittelbar an den KI-Beschleunigern und ist entsprechend teuer. Doch mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Modellen wächst nun auch der Bedarf an deutlich größeren und günstigeren Speicherkapazitäten. SanDisk entwickelt hier hierfür HBF-Speicher, um davon zu profitieren.
Wie dynamisch sich die Nachfrage entwickelt, zeigt die Reaktion erster Großkunden. Zwei Abnehmer haben bereits bestehende Liefervereinbarungen erweitert. Einer verlängerte die Laufzeit, ein anderer erhöhte die zugesagte Menge erheblich. Nach Angaben von CFO Luis Visoso hatten dessen interne Modelle zum künftigen Einsatz von KI-Inferenz schon während der ersten Verhandlungen einen wesentlich höheren Speicherbedarf angezeigt.
Der Kunde entschied sich zunächst dennoch für einen kleineren Vertrag. Später sei er zurückgekehrt und habe erklärt: "Wir brauchen tatsächlich mehr und sind bereit, uns festzulegen." SanDisk konnte im Zuge der Erweiterung neben den Mengen auch die Preise anpassen.
