Analyse

SALESFORCE - Trotz guter Zahlen wird die Aktie nachbörslich abgestraft

Der SAP-Rivale Salesforce hat gestern nachbörslich überraschend gute Geschäftszahlen präsentiert. Allerdings straften die Anleger die Aktie im außerbörslichen Handel ab.

Erwähnte Instrumente

  • Salesforce Inc - WKN: A0B87V - ISIN: US79466L3024 - Kurs: 231,047 $ (NYSE)

Salesforce übertrifft im vierten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 1,04 USD die Analystenschätzungen von 0,75 USD. Der Umsatz lag mit 5,82 Mrd. USD ebenfalls über den Erwartungen von 5,68 Mrd. USD. Der SAP -Rivale Salesforce schaut dank offenbar wieder anziehenden Kundeninteresses überraschend optimistisch in die Zukunft. Im laufenden Quartal dürfte der Umsatz bei 5,88 Milliarden USD liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in San Francisco mit Experten hatten nur mit 5,72 Milliarden USD gerechnet. Beim Gewinn je Aktie erwartet Salesforce 88 bis 89 US-Cent. Analysten hatten hier bisher 76 Cent auf dem Zettel stehen. // Quelle: Guidants News

Zuletzt an der Abwärtstrendlinie gescheitert

Charttechnisch ist die Salesforce-Aktie angeschlagen. Zwar konnte man mit der letzten Chartanalyse vom 21. Januar einen Volltreffer landen, denn die Wertpapiere konnten das Kursziel bei 240,00 USD bzw. auch fast die 255,00 USD-Marke abarbeiten. Durch heute müssen die Bullen alles in die Waagschale werfen, um ein Verkaufssignal abzuwenden.

Falls sich die nachbörslichen Kurse auch in der Vorbörse bei rund 220,00 USD bestätigen sollten, wird eine Eröffnung am EMA200 stattfinden. Da sich noch ein offenes Gap bei 217,00 USD befindet, würde sich diese Marke auf ideales Tagestief erweisen. Sollte dass der Fall sein, hätte die Aktie die Chance wieder auf einen Anstieg bis 240,00 USD.


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Über den Experten

Bernd Senkowski
Bernd Senkowski
Technischer Analyst

Seit 1997 beschäftigt sich Bernd Senkowski mit dem Thema Börse. Anfangs handelte er Aktien nach der Buy-and-Hold Strategie, doch mit dem Aufkommen der ersten größeren Direktbanken kurz darauf wurde auch er aktiver. Der Grundstein für seinen Erfolg lag in der intensiven Lektüre zahlreicher Börsenbriefe und Aktienboards. Doch führte erst das intensive Studium der technischen Chartanalyse dazu, dass Senkowski seit 1999 seinen Lebensunterhalt durch Trading verdient. Seit 2001 handelt Senkowski professionell den DAX-, Nasdaq- und Bund Future, ab 2011 zusätzlich den Forex-Markt.

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